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 Erklärungsversuche der Bahn

Datum der Nachricht: 15.07.2010
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Keine Wartungsmängel bei Klimaanlagen

Die Deutsche Bahn hat die Untersuchungsergebnisse der gemeinsamen Task Force mit den Herstellern zu den Ausfällen von Klimaanlagen ausgewertet. Eine der wichtigsten Erkenntnisse: Die Wartungen sind gemäß dem geltenden Regelwerk und den Empfehlungen der Hersteller durchgeführt worden.

Im Rahmen der regelmäßigen Wartung der Klimaanlagen wird ab sofort noch einmal besonders überprüft, dass die Leistungsfähigkeit der Kühlsysteme sichergestellt ist.

Auf längere Sicht werden außerdem die Klimaanlagen in die bereits beschlossene Generalüberholung der ICE 2-Flotte einbezogen. Dieses sogenannte Redesign umfasst 44 Fahrzeuge, startet im November 2010 und kostet über 100 Millionen Euro. Insgesamt umfasst die ICE-Flotte 252 Züge. Bei den Modellen ICE 1, ICE 3 und ICE T traten bislang keine Schadenshäufungen auf.

„Die Untersuchung hat gezeigt, dass hier weder ein Wartungsmangel noch ein systematischer technischer Fehler bei den Klimaanlagen der ICE 2-Flotte vorliegt“, sagte Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn. „Die Klimaanlagen haben bislang gemäß ihrer zum Zeitpunkt der Produktion geltenden Auslegung ohne Auffälligkeiten funktioniert und sind erst jetzt in Teilen der ICE 2-Flotte durch die extreme Hitze an die Grenze ihrer Belastbarkeit gekommen.“

Anm.: Das beruhigt erst mal ungemein. Es ist also nicht mangelnde Wartung, die die Klimaanlagen in den Zügen der Bahn in die Knie zwingt, sondern lediglich das warme Wetter. Es bleibt zu hoffen, dass die Bahn die Probleme zeitnah in den Griff bekommt.

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