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Unternehmensinsolvenzen steigen um 6,5% im 1. Quartal 2026

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Im 1. Quartal 2026 haben die Amtsgerichte in Deutschland 6 275 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert, 6,5% mehr als im Vorjahreszeitraum. Trotz dieses Anstiegs halbierten sich die angemeldeten Forderungen der Gläubiger nahezu: Sie gingen von rund 19,9 Milliarden Euro im 1. Quartal 2025 auf etwa 9,3 Milliarden Euro zurück. Hintergrund ist, dass im Vorjahresquartal mehr große, wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz anmeldeten als im aktuellen Zeitraum.
Allein im März 2026 haben die deutschen Amtsgerichte 2 308 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 15,8 % mehr als im Vorjahresmonat.

Bezogenen auf 10 000 Unternehmen lag die Insolvenzhäufigkeit im 1. Quartal 2026 bei 17,7 Fällen. Am stärksten betroffen war der Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 32,1 Insolvenzen je 10 000 Unternehmen, gefolgt vom Gastgewerbe mit 30,3 und dem Baugewerbe mit 26,7 Fällen. Damit konzentriert sich das Insolvenzgeschehen weiterhin auf konjunktur- und kostenanfällige Dienstleistungsbereiche, während die Schadenssummen hinter den Ausschlägen des Vorjahres zurückbleiben.
Quelle: Statistisches Bundesamt / Bild: Pixabay

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