
SAP hat auf der Sapphire das „autonome Unternehmen“ vorgestellt: eine Kombination aus KI-Plattform, autonomen Fachanwendungen und neuer Benutzeroberfläche, mit der Geschäftsprozesse stärker durch KI-Agenten gesteuert werden sollen. Ziel ist es, Abläufe in Bereichen wie Finanzen, Supply Chain, Beschaffung, Personal und Kundenservice genauer, sicherer und effizienter zu machen.
Kern der Ankündigung ist die SAP Business AI Platform, die SAP Business Technology Platform, SAP Business Data Cloud und Unternehmens-KI in einer kontrollierten Umgebung bündelt. Dazu kommen der SAP Knowledge Graph für den Geschäftskontext und Joule Studio für die Entwicklung und Steuerung von Agenten und Workflows.
Mit der SAP Autonomous Suite will SAP Prozesse weitgehend eigenständig ausführen lassen. Dafür sollen mehr als 50 fachspezifische Joule-Assistenten und über 200 spezialisierte Agenten zusammenarbeiten; ein Beispiel ist der Autonomous Close Assistant, der den Finanzabschluss von Wochen auf Tage verkürzen soll.
Neu ist auch Joule Work als Arbeitsoberfläche. Nutzer sollen künftig Ergebnisse beschreiben, während Joule die passenden Daten, Workflows und Agenten zusammensetzt und Aufgaben auch proaktiv weiterlaufen lässt. SAP ergänzt das durch einen 100-Millionen-Euro-Fonds für Partner sowie erweiterte RISE- und GROW-Angebote, damit Kunden KI schneller einführen können.
Zusätzlich kündigte SAP Branchenlösungen, Transformations-Tools zur ERP-Migration und mehrere Partnerschaften an, unter anderem mit Anthropic, AWS, Google Cloud, Microsoft, Mistral AI, Cohere, n8n, NVIDIA, Parloa, Palantir, Accenture und Conduct.
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