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Geschäftsreisende zieht es nach Frankreich

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Frankreich verzeichnet laut einer Analyse von Booking.com for Business auf Basis von UN-Tourismusdaten den weltweit größten Anstieg bei internationalen Geschäftsreisen. Mit zusätzlichen 11,6 Millionen Geschäftsreisenden im Jahresvergleich liegt das Land deutlich vor allen anderen Märkten. Begünstigt wird diese Entwicklung durch die gute Anbindung an Europa und Afrika, die starke Exportwirtschaft sowie die Position als siebtgrößte Volkswirtschaft weltweit.

Im Ranking nach prozentualem Wachstum folgt Zypern mit einem Plus von 16 Prozent. Das Land gewann 38.480 zusätzliche Geschäftsreisende und profitiert insbesondere von seiner strategischen Lage zwischen Europa, dem Nahen Osten und Asien sowie von attraktiven steuerlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen. Trotz hoher Wachstumsraten bleibt das absolute Volumen jedoch vergleichsweise gering. Zum Vergleich: Die USA verzeichneten im gleichen Zeitraum einen Zuwachs von 3,6 Millionen Geschäftsreisenden.

Japan belegt mit einem Wachstum von 12,3 Prozent den dritten Platz und konnte 130.918 zusätzliche Geschäftsreisende gewinnen. Ausschlaggebend sind die wirtschaftliche Stärke des Landes sowie Tokios Rolle als globales Finanzzentrum mit einer der größten Börsen weltweit.

Die USA rangieren beim prozentualen Wachstum auf Platz vier, erreichen jedoch weltweit den zweithöchsten absoluten Zuwachs. Als größte Volkswirtschaft und Innovationsstandort bleiben sie ein zentraler Markt für Geschäftsreisen. Das vergleichsweise moderatere Wachstum könnte laut Analyse mit verschärften Visaregeln und höheren Abgaben für internationale Reisende zusammenhängen. Dennoch zählen die USA weiterhin zu den wichtigsten Zielmärkten für zusätzliche Geschäftsreiseankünfte.
Bild: Pixabay

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