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WTTC sucht die beste Sehenswürdigkeit der Welt

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Der World Travel & Tourism Council (WTTC) hat die globale Initiative „7 Contemporary Wonders of the World“ gestartet, um Bauwerke und Sehenswürdigkeiten seit 1801 zu identifizieren, die den größten Einfluss auf Tourismus, wirtschaftliche Entwicklung und lokale Gemeinschaften haben. Ziel ist es, einen neuen Maßstab für moderne „Wunder“ zu setzen und zu zeigen, wie diese Orte die Zukunft von Destinationen prägen.

Erstmals kann sich die Öffentlichkeit weltweit an der Auswahl beteiligen: Reisende sind aufgerufen, Orte zu nominieren und später darüber abzustimmen, welche Destinationen das moderne Reisezeitalter am besten repräsentieren. Dabei geht es nicht nur um architektonische oder kulturelle Bedeutung, sondern vor allem um die transformative Wirkung dieser Orte – etwa auf Investitionen, Beschäftigung und regionale Entwicklung.

Beispiele wie der Eiffelturm in Paris, das Guggenheim-Museum in Bilbao oder das Grand Egyptian Museum in Gizeh verdeutlichen laut WTTC, wie visionäre Projekte die internationale Wahrnehmung von Städten und Ländern nachhaltig verändern können. Solche Wahrzeichen fungieren nicht nur als Besuchermagnete, sondern auch als wirtschaftliche Motoren, die Arbeitsplätze schaffen, Investitionen anstoßen und die Identität ganzer Destinationen neu definieren. Der Fokus liegt damit klar auf dem Zusammenspiel von Tourismus, Wirtschaftskraft und gesellschaftlichem Nutzen.

Vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen und der Suche nach neuen Wachstumsimpulsen hebt der WTTC die Bedeutung touristischer Infrastruktur als strategischen Faktor hervor. Ikonische Attraktionen liefern demnach nicht nur kulturellen Mehrwert, sondern auch langfristige ökonomische und soziale Effekte. Zugleich soll die Initiative zeigen, wie öffentlich-private Partnerschaften zur Entwicklung solcher Leuchtturmprojekte beitragen können.

Neben etablierten Ikonen werden ausdrücklich auch aufstrebende Destinationen berücksichtigt, die bereits messbare Effekte für ihre Regionen erzielt haben und weiteres Entwicklungspotenzial besitzen. Die Auswahl basiert auf Kriterien wie touristischem Beitrag, wirtschaftlicher Wirkung, gesellschaftlichem Nutzen, Destinationsentwicklung sowie kultureller und architektonischer Relevanz.

Die Kampagne ist auf ein Jahr angelegt und folgt einem klaren Zeitplan: Seit dem 7. Juli 2026 läuft die Nominierungsphase, im Januar 2027 werden 70 Kandidaten bekannt gegeben und die öffentliche Abstimmung startet. Im April wird auf 30 Finalisten reduziert, bevor im Juli 2027 die sieben Gewinner präsentiert werden.

WTTC-Präsidentin Gloria Guevara betont, dass jede Generation ihre eigenen „Wunder“ hervorbringt. Entscheidend sei, dass moderne Sehenswürdigkeiten weit über ihre Funktion als Attraktionen hinausgehen: Sie stärken lokale Wirtschaften, schaffen Arbeitsplätze, fördern Investitionen und erhöhen die globale Sichtbarkeit von Destinationen.

Mit der Kampagne will der WTTC verdeutlichen, wie der Reise- und Tourismussektor neue Wachstumsquellen erschließen, wirtschaftliche Effekte breiter verteilen und Investitionen in zukunftsweisende Destinationen anstoßen kann.
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