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Vielfliegerprogramme der Fluggesellschaften im Wandel

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Fluggesellschaften richten ihre Vielfliegerprogramme zunehmend auf die Monetarisierung von Elite-Status aus, statt auf klassische Punkte- und Meilenmodelle. Experten sehen darin ein großes Zusatzumsatzpotenzial. Während bisher das Sammeln und Einlösen von Punkten im Mittelpunkt stand, rückt nun der emotionale Wert des Status in den Fokus. Vielflieger identifizieren sich stärker mit ihrem Status und Vorteilen wie Priority Boarding, Lounge-Zugang oder personalisierten Services.

Obwohl Elitekunden nur etwa 3 bis 7 Prozent der Fluggäste ausmachen, generieren sie rund 20 bis 30 Prozent der Umsätze. Airlines betrachten sie daher als strategisch wichtige Kundengruppe. Gleichzeitig entstehen neue Angebote wie kostenpflichtige Statusverlängerungen, Status-Booster oder personalisierte Benefits.

Auch Kooperationen und Zusatzleistungen werden ausgebaut, um die Kundenbindung zu stärken und zusätzliche Erlöse zu erzielen. Künstliche Intelligenz dürfte diesen Trend verstärken, da Preisvergleiche einfacher werden und sich Airlines stärker über Service und Status differenzieren müssen. Elite-Status entwickelt sich damit vom Belohnungssystem zu einem eigenständigen kommerziellen Produkt.

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