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Hygiene- und Sicherheitskonzept der Messe in Hannover vorgelegt

Die Deutsche Messe AG in Hannover hat ein Hygiene- und Sicherheitskonzept zur Durchführung von Veranstaltungen unter Corona-Bedingungen vorgelegt. Das Papier wurde der niedersächsischen Landesregierung übermittelt und soll als Orientierung für die nächste Corona-Schutzverordnung des Landes Niedersachsen dienen. Darin wird beschrieben sein, unter welchen Bedingungen Messen ab September in Niedersachsen wieder stattfinden könnten. Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender Deutsche Messe AG: „Auf unserem weitläufigen Messegelände werden wir umfassende Abstandsregeln einhalten, die Hygiene sicherstellen und Kontaktpersonen identifizieren sowie nachverfolgen.“

Um den generellen Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen Personen auf dem gesamten Gelände zu ermöglichen, wird unter anderem eine maximal zulässige Personenanzahl pro Quadratmeter definiert. „Wir können die Personendichte in den Eingangsbereichen, den Messehallen sowie den Konferenzbereichen gezielt steuern“, erklärt Köckler „Ein Wegeleitsystem unterstützt das Einhalten des notwendigen Abstands.“

Die konsequente Beachtung der Hygienestandards des Robert Koch Institutes bildet die zweite Säule des Sicherheitskonzepts. Köckler: „Der Messeplatz Hannover verfügt bereits heute über eine Infrastruktur, die höchste Hygienestandards gewährleistet. Hier gehen wir noch einen Schritt weiter.“ So werden die Reinigungs- und Desinfektionsintervalle auf das Maximum hochgefahren und für eine optimale Durchlüftung von Eingängen, Hallen und Konferenzräumen gesorgt.

Um gezielte Kontaktnachverfolgungen in Verdachtsfällen zu ermöglichen, soll eine Registrierung von Ausstellern, Besuchern und Dienstleistern verpflichtend sein. So lassen sich Personen-Zutritte zur Veranstaltung für jeden Veranstaltungstag auswerten. Aussteller werden zudem verpflichtet, ihr Personal und sämtliche sonstige Personen, die den Messestand für mindestens 15-minütige Beratungs-, Verhandlungs- oder Verkaufsgespräche betreten, zu erfassen. So ist gewährleistet, dass eine gegebenenfalls erforderliche Nachverfolgung von Kontaktpersonen der Kategorie 1 im Sinne der Vorgaben des RKI stattfinden kann.

Das Konzept, das insgesamt mehr als 50 einzelne Maßnahmen umfasst, entstand in enger Zusammenarbeit mit der Region Hannover, der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) sowie mit Mack Brooks Exhibitions. Letztere sind Ausrichter der Messen EuroTier beziehungsweise der EuroBlech.

Regionspräsident Hauke Jagau: „Die Deutsche Messe und die Region Hannover haben für die Durchführung von Fachmessen gemeinsam Regelungen erarbeitet, die zum Beispiel die Publikumsdichte berücksichtigen und die sich im Wesentlichen an den derzeitigen Hygienevorgaben orientieren. Das Konzept soll der Landesregierung bei der Einschätzung hilfreich sein, ob und in welchem Umfang nach dem 31. August 2020 wieder Messen stattfinden können.“

Köckler: „Mit dem Sicherheitskonzept stehen wir bereit für die Wiederaufnahme des Messebetriebs ab September. Wir freuen uns darauf, unseren Ausstellern Messe-Plattformen zu bieten, die in Punkto Geschäftsanbahnung und Gesundheitsschutz den höchsten Ansprüchen genügen.“
Quelle: MICE-Business.de





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