
Die Lufthansa Group hat ihre Green Fares in Impact Fares umbenannt. Damit reagiert der Konzern auf neue EU-Regeln gegen Greenwashing, die seit September strengere Anforderungen an Umweltaussagen von Unternehmen stellen. Allgemeine Begriffe wie „grün“ oder „umweltfreundlich“ dürfen ohne anerkannte Zertifizierung nicht mehr uneingeschränkt verwendet werden.
Die Tarife beinhalten Beiträge zu nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) und Klimaschutzprojekten, um flugbedingte CO₂-Emissionen auszugleichen. Für jede Buchung setzt Lufthansa innerhalb von sechs Monaten nach dem Abflug zusätzlich SAF im Flugbetrieb ein.
Bei innereuropäischen Flügen entfallen 20 Prozent der geschätzten CO₂-Emissionen auf SAF und 80 Prozent auf Klimaschutzprojekte. Auf Interkontinentalstrecken beträgt das Verhältnis zehn zu 90 Prozent.
Die 2022 zunächst als Pilotprojekt eingeführten Tarife sind seit 2023 auf Europaflügen und seit 2024 weltweit verfügbar. Nach Angaben der Lufthansa Group haben bislang mehr als fünf Millionen Passagiere einen Impact Fare gebucht.













