
Die Deutsche Bahn stellt ihr Geschäftskundenprogramm Bahn Business zum 1. Januar 2028 auf ein neues Rabattmodell um. Der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. hat es sich angesehen und das alte mit dem neuen Modell verglichen. Für Unternehmen beginnt der dafür entscheidende Sammelzeitraum bereits am 1. Oktober 2026 und läuft bis zum 30. September 2027.
Positiv: Der Sparpreis Business wird künftig selbst rabattiert und zählt zugleich zum rabattrelevanten Umsatz. Zudem gibt es einen Kontinuitätsrabatt von zwei Prozentpunkten, wenn der relevante Vorjahresumsatz erreicht oder übertroffen wird. Zusatzrabatt, individueller Geschäftskundenrabatt und BahnCard-Business-Rabatte bleiben kombinierbar.
Allerdings wird die Berechnungsgrundlage enger: Künftig zählen nur noch Sparpreis Business und Flexpreis Business sowie integrierte Sitzplatzreservierungen zum rabattrelevanten Umsatz. Gleichzeitig werden die Umsatzstufen neu geordnet und reichen bis zu einer Million Euro. Die Basisrabatte unterscheiden sich künftig stärker nach Klasse: In der 1. Klasse sind inklusive Kontinuitätsrabatt bis zu sieben Prozent, in der 2. Klasse maximal 4,5 Prozent möglich.

Travel Manager sollten daher jetzt prüfen, welcher Anteil des bisherigen DB-Umsatzes künftig rabattfähig ist, welche Rabattstufe erreichbar erscheint und ob Tarifsteuerung oder Reiserichtlinien angepasst werden müssen. Besonders für Unternehmen mit hohem Bahnvolumen kann das neue Modell nachteilig sein, wenn viele bisher berücksichtigte Umsätze künftig nicht mehr zählen.
Quelle: Verband Deutsches Reisemanagement e.V. / Bild: Pixabay
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