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AUMA-Studie: Was Messebesucher wirklich erwarten

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Der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA hat erstmals untersucht, welche Erwartungen Besucher heute an Messen haben. Die Studie basiert auf einer Befragung von 1.855 Personen und zeigt: Trotz fortschreitender Digitalisierung bleibt der persönliche Messebesuch attraktiv. Für mehr als 71 Prozent sind Messen eine verlässliche Informationsquelle. Besonders geschätzt werden persönliche Begegnungen und spontane Kontakte. Knapp 82 Prozent bestätigen, dass Messen Erlebnisse ermöglichen, die digital nicht gleichwertig vermittelbar sind. Zudem werden Innovationen für 72 Prozent durch die Präsentation vor Ort besser nachvollziehbar.

Auch die Atmosphäre überzeugt: 73 Prozent beschreiben sie als offen und locker. Die gute Organisation zählt zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen. Digitale Angebote stehen dagegen nicht im Mittelpunkt der Besucherbedürfnisse. Entscheidend sind vielmehr ein gebündelter Marktüberblick, erlebbare Produkte sowie eine übersichtliche Gestaltung und gute Orientierung auf dem Messegelände. Besucher wünschen sich eine bessere Führung über die Veranstaltung.

Für Veranstalter und Aussteller ist relevant, dass die Besuchsentscheidung häufig kurzfristig fällt: Fast 40 Prozent entscheiden sich erst ein bis vier Wochen vor Messebeginn, knapp 23 Prozent noch später. Das größte Interesse wecken persönliche Empfehlungen. Bei Fachbesuchern ist vor allem die Qualität des Angebots ausschlaggebend: Rund 60 Prozent nennen die Relevanz der Aussteller als wichtigstes Entscheidungskriterium. Privatbesucher achten dagegen stärker auf Eintrittspreise und Reiseaufwand.

Die Befragung richtete sich an deutschsprachige Messebesucher zwischen 18 und 64 Jahren, die zwischen April 2025 und April 2026 mindestens eine Messe in Deutschland besucht hatten.
Quelle: Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. / Bild: G.T.S.

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