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AUA will Geld für Verbindung nach Wien oder Busse schicken

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) hat Briefe an mehrere Bundesländer, so auch an Oberösterreich, geschickt. Der Inhalt: Sie will Geld, um weiter die verlustbringenden Strecken nach Wien zu bedienen, berichtet heute Nachrichten.at aus Österreich. Eine mögliche Alternative wäre eine Busverbindung.

Hochgerechnet erwartet die Gesellschaft allein auf der Strecke zwischen Linz und Wien aktuell einen negativen Deckungsbeitrag von 3,2 Millionen Euro. 2008 hätte dieser 1,75 Millionen Euro betragen. Diese Zahlen sind im Brief an das Land Oberösterreich genannt. Von der AUA heißt es, vor diesem Hintergrund wolle man Gespräche mit dem Land Oberösterreich aufnehmen, heiße es in dem Artikel weiter.



Um weiter 24 Mal pro Woche Linz mit dem Wiener Flughafen zu verbinden, schlägt Austrian Airlines vor, die Strecke EU-weit auszuschreiben. Für solcherart angebotene Strecken könnte es dann Verlustabdeckungen (so genannte Public Service Obligations) geben.

Austrian Airlines geht mit dieser Forderung keine neuen Wege

In mehreren Ländern gibt es das: Die Konkurrenz in Griechenland war beispielsweise sehr gering, Olympic Airways fliegt alle 24 derart subventionierten Verbindungen. In Deutschland kassiert die Lufthansa für drei sonst von der Einstellung bedrohte Strecken.

Busse ab März?

Für den Sommerflugplan ab März will man bei der AUA nichts ausschließen: So könnte es dem Vernehmen nach eine Ausdünnung des Flugplanes nach Wien geben. Auch die Alternative einer Busverbindung für einzelne der vier Tagesverbindungen wird überlegt, meint man bei Nachrichten.at.



Die Strecke zwischen Linz und Wien fliegen zwischen 60.000 und 70.000 Passagiere pro Jahr. Beim Land Oberösterreich hat man vorerst den Erhalt des Briefes bestätigt.

Quelle: www.nachrichten.at

Ganz nach dem Motto: Was irische Fluggesellschaften hinbekommen, dürfte für eine österreichische Gesellschaft doch wohl kein Problem sein. Der Steuerzahler in der Alpenrepublick wird begeistert sein…





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