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4,4 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland sind Führungskräfte

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Rund 1,9 Millionen Menschen in Deutschland hatten 2025 eine Führungsposition inne. Das entspricht 4,4 Prozent aller Erwerbstätigen beziehungsweise etwa jeder 23. Person. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Eurostat-Daten mitteilt, lag der Anteil vor zehn Jahren mit 4,5 Prozent geringfügig höher. Erfasst werden unter anderem Geschäftsführer, Bereichsleiter und leitende Positionen im Verwaltungsdienst.

Deutliche Unterschiede gibt es zwischen den Branchen. Den höchsten Anteil an Führungskräften verzeichnete das Gastgewerbe mit 11,5 Prozent. Dahinter folgten das Grundstücks- und Wohnungswesen (7,6 %) sowie Information und Kommunikation (7,4 %). Im Baugewerbe und im Handel einschließlich Kfz-Instandhaltung waren jeweils 5,4 Prozent der Beschäftigten in leitender Funktion tätig. Im Verarbeitenden Gewerbe lag der Anteil bei 5,2 Prozent.

Am niedrigsten war er im Gesundheits- und Sozialwesen mit 1,8 Prozent. Auch in der öffentlichen Verwaltung (2,2 %) sowie in Erziehung und Unterricht (2,3 %) gab es vergleichsweise wenige Führungskräfte.

Deutschland unter EU-Durchschnitt
Im EU-weiten Vergleich liegt Deutschland unter dem Durchschnitt von 5,4 Prozent. Die höchsten Anteile verzeichneten Malta (11,4 %), Lettland (10,1 %) und Litauen (9,9 %). Am niedrigsten waren die Werte in Rumänien (2,7 %), Griechenland (3,0 %) und Dänemark (3,1 %).

Deutliche Gehaltsunterschiede
Führungskräfte verdienen deutlich mehr als andere Vollzeitbeschäftigte. Ihr mittlerer Bruttomonatsverdienst lag im April 2025 bei 7.024 Euro (ohne Sonderzahlungen). Der Median aller Vollzeitbeschäftigten betrug 4.123 Euro. Zudem besteht eine deutliche Gehaltslücke zwischen den Geschlechtern: Frauen in Führungspositionen verdienten monatlich 5.806 Euro, Männer dagegen 7.451 Euro.
Quelle: Statistisches Bundesamt / Bild: Pixabay

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