
Lyft drängt mit seiner Ridesharing-App auf den europäischen Geschäftsreisemarkt. Nach dem Start in Barcelona und Hamburg folgen im Oktober 2026 Metropolen wie London, Paris, Rom, Berlin, Athen und Warschau. Bis Monatsende soll der Dienst in zehn europäischen Ländern verfügbar sein.
Für Geschäftsreisende entfällt damit ein typisches Reisehindernis: Wer Lyft bereits in Nordamerika nutzt, kann in Europa mit demselben Account, derselben App und den hinterlegten Zahlungsmethoden weiterfahren. Keine neue Registrierung, kein App-Wechsel – Transfers vom Flughafen zum Hotel oder zum Kundentermin lassen sich über die vertraute Plattform buchen.
Auch für Travel Manager ist die Internationalisierung relevant. Statt unterschiedliche lokale Mobilitäts-Apps für verschiedene Märkte berücksichtigen zu müssen, kann Lyft perspektivisch eine einheitliche Lösung für einen größeren Teil der Geschäftsreisen bieten. Das vereinfacht die Nutzung für Reisende und kann zugleich Prozesse rund um Buchung und Bezahlung standardisieren.
Im kommenden Jahr soll zudem die Wahl zwischen Heimat- und lokaler Währung möglich werden. Lyft entwickelt sich damit von der nordamerikanischen Ridesharing-App zur globalen Mobilitätsplattform. Die europäischen Angebote Freenow by Lyft und Gett by Lyft bleiben zunächst bestehen.
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