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American Express bündelt Corporate Cards und Expense Management

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American Express entwickelt sein Corporate-Kartenangebot weiter und bündelt Corporate Cashback Cards, Expense Management und eine mobile Spesen-App in einer integrierten Plattform. Ziel ist es, Unternehmen mehr Transparenz und Kontrolle über ihre Ausgaben zu geben und administrative Prozesse zu automatisieren. Neue KI-Funktionen sollen künftig weitere Aufgaben übernehmen.

Die Corporate Cashback Card bietet 1,5 Prozent Cashback auf berechtigte Umsätze bis zu einem Jahresvolumen von 10 Millionen US-Dollar, danach ein Prozent. Für eine Jahresgebühr von 2.950 US-Dollar können Unternehmen unbegrenzt physische und virtuelle Karten für Mitarbeiter ausstellen; im ersten Jahr entfällt die Gebühr. Ausgaben lassen sich bereits vor der Zahlung über individuelle Regeln steuern – etwa nach Mitarbeiter, Abteilung, Händlerkategorie oder Betrag. Virtuelle Karten können mit variablen Limits versehen werden.

Die integrierte Expense-Management-Software erfasst Transaktionsdaten automatisch, ermöglicht individuelle Ausgaben- und Genehmigungsrichtlinien und synchronisiert die Daten mit gängiger ERP-Software. Finanzteams können Karten ausstellen, Salden und Verfügungsrahmen einsehen sowie Abrechnungen schneller abgleichen.

Für Mitarbeiter soll die neue Amex Expense App den Spesenprozess deutlich vereinfachen. Ausgaben werden automatisch erfasst und für die Einreichung vorbereitet. KI schlägt anhand früherer Ausgaben unter anderem Kategorien, Geschäftszweck oder Projektnummern vor. Belege können per Foto erfasst werden; die App gleicht Ausgaben zudem mit den Unternehmensrichtlinien ab und kann sie automatisch genehmigen oder zur Prüfung weiterleiten.

Im Herbst sollen weitere KI-Agenten hinzukommen. Ein Expense Agent soll fehlende Angaben per SMS oder Slack abfragen und Spesen zur Genehmigung einreichen. Ein Insights Agent soll Finanzteams Fragen zu Ausgaben beantworten und Analysen sowie Diagramme erstellen. Zusätzlich plant American Express eine Accounts-Payable-Lösung, mit der sich Mitarbeiterkosten und Lieferantenrechnungen zentral verwalten lassen.

Für Travel Manager und Finanzabteilungen bedeutet die Plattform vor allem mehr Kontrolle über Geschäftsreiseausgaben, weniger manuelle Spesenarbeit und bessere Daten für die Ausgabenanalyse. American Express verweist zudem auf die inzwischen mehr als 190 Millionen Händlerstandorte weltweit, an denen seine Karten akzeptiert werden.
Quelle: American Express

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