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GBTA-Studie: Geschäftsreisen als Wirtschaftsfaktor

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Geschäftsreisen sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für internationale Metropolen. Das zeigt die neue GBTA-Studie „Global Cities Business Travel Economic Impact“, die gemeinsam mit Rockport Analytics auf Basis von Daten aus 2024 erstellt wurde. Demnach gaben Geschäftsreisende in 25 wichtigen Destinationen insgesamt 178 Milliarden US-Dollar aus. Daraus entstanden 93 Milliarden US-Dollar lokaler BIP-Beitrag, knapp 55 Milliarden US-Dollar Steuereinnahmen und rund 1,4 Millionen Arbeitsplätze. Insgesamt generierten Geschäftsreisen eine Wirtschaftsleistung von geschätzten 283 Milliarden US-Dollar.

Die Ausgaben konzentrieren sich auf die großen Wirtschaftszentren. Sieben Städte kamen 2024 jeweils auf mehr als zehn Milliarden US-Dollar und vereinten 61 Prozent der Gesamtausgaben auf sich. An der Spitze lag New York mit 21,2 Milliarden US-Dollar, gefolgt von Tokio (20,7 Mrd.), London (15 Mrd.), Shanghai (14,2 Mrd.), Paris (13,6 Mrd.), Los Angeles (12,2 Mrd.) und Chicago (11,6 Mrd.).

Auch Frankfurt profitiert erheblich vom Geschäftsreiseverkehr: Die Mainmetropole verzeichnete 4,7 Milliarden US-Dollar an Geschäftsreiseausgaben. In der nächsthöheren Gruppe lagen Washington DC (9,4 Mrd.), San Francisco (6,9 Mrd.), Amsterdam (5,6 Mrd.) und Singapur (5,2 Mrd.).

Die Studie der Global Business Travel Association berücksichtigt sowohl gemanagte als auch ungemanagte Geschäftsreisen – darunter Meetings, Kongresse, Vertriebs- und Kundentermine, Schulungen, interne Meetings, Incentives und operative Reisen. Im Unterschied zum GBTA Business Travel Index misst sie die wirtschaftlichen Effekte nicht am Herkunftsmarkt, sondern direkt an den Zielorten.
Bild: Pixabay

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