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GBTA-Prognose 2026: Globale Geschäftsreisen wachsen trotz Preissteigerungen

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Die Global Business Travel Association (GBTA) erwartet für 2026 weltweit Geschäftsreise-Ausgaben von rund 1,71 Billionen US-Dollar – ein Plus von 7,2% gegenüber dem Vorjahr. Getragen wird das Wachstum durch wirtschaftliche Erholung, Unternehmensinvestitionen und die anhaltende Nachfrage nach persönlichen Meetings.

Erstmals enthält der GBTA Business Travel Index Outlook auch eine Volumenprognose: Die Anzahl der Geschäftsreisen soll 2026 um 1,3% auf 1,84 Milliarden steigen. Damit bleibt das Trip-Wachstum deutlich hinter dem Ausgabenanstieg zurück – ein Zeichen dafür, dass weiterhin vor allem höhere Preise die Entwicklung treiben.

Im Jahr 2025 waren die Ausgaben bereits um 8,4% gestiegen, getrieben von robuster Wirtschaft, einem schwachen US-Dollar und sich entspannenden Handelskonflikten. Auch 2026 wirken diese Faktoren weiter, wobei Konflikte im Nahen Osten und Unsicherheiten in der Handelspolitik das Wachstum drosseln.

„Die Aussichten bleiben positiv, doch werden die Herausforderungen die Ausgabenentwicklung auf ein nachhaltigeres Tempo dämpfen“, so die GBTA. Unternehmen reisten trotz steigender Kosten weiter, würden jedoch selektiver buchen und stärker auf Produktivität und ROI achten.

Die USA bleiben 2026 mit 423 Milliarden US-Dollar (plus 6,7%) der größte Markt. China folgt mit 403,7 Milliarden US-Dollar (plus 5,9%) auf Platz zwei und wird als letzter der 15 größten Märkte das Niveau von 2019 übertreffen. Brasilien verzeichnet mit 13,8% das stärkste Wachstum, die Niederlande mit 4,4% das schwächste.

Bis 2030 sollen die globalen Ausgaben erstmals die 2-Billionen-US-Dollar-Marke überschreiten. Jährliches Wachstum wird dann mit 4–6% erwartet.
Quelle: Global Business Travel Association / Bild: Pixabay

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