
Die deutschen Messeveranstalter blicken vorsichtiger in die Zukunft, setzen aber weiterhin auf Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Laut dem aktuellen „AUMA-Veranstalter-Ausblick 2026/2027“ erwarten 52,7 Prozent, dass sich deutsche Messen international mindestens ebenso gut entwickeln wie ihre Wettbewerber. Im Vorjahr waren es noch 66 Prozent. Nur 20,5 Prozent beurteilen die eigene Geschäftsentwicklung optimistisch – nach 50 Prozent im Vorjahr.
Größte Herausforderungen sind steigende Kosten (95 Prozent), die wirtschaftliche Lage der Aussteller (93 Prozent) und geopolitische Unsicherheiten (85 Prozent). Auch künstliche Intelligenz gewinnt an Bedeutung: 87 Prozent der Veranstalter nutzen bereits KI im Arbeitsalltag, knapp drei Viertel sehen sie überwiegend als Chance. Zugleich wachsen digitale Services, Datenanalyse und Automatisierung.
Nachhaltigkeit ist bei rund zwei Dritteln Teil der Unternehmensstrategie. Neue Formate, digitale Angebote und Community- sowie Erlebnisangebote sollen den Mehrwert von Messen steigern und ihre Bedeutung für Geschäftsanbahnung, Innovation und persönliche Begegnungen sichern.
Quelle: Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V.
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