
Die GBTA (Global Business Travel Association) warnt eindringlich, dass die anhaltende Aussetzung des Global-Entry-Programms die Sicherheits- und Betriebsrisiken an US-Flughäfen und Grenzübergängen erhöhen würde. Sie verweist auf potenzielle massive Störungen – nicht nur im Freizeitreiseverkehr, sondern auch bei Geschäftsreisen, die jährlich Milliarden an direkter Ausgabentätigkeit und Millionen amerikanischer Arbeitsplätze unterstützen.
Am 22. Februar 2026 hatte das Department of Homeland Security (DHS) infolge des teilweisen Regierungsstillstands in den USA, der am 14. Februar 2026 begann, entschieden, das Global-Entry-Programm auszusetzen.
In einem Schreiben vom 26. Februar 2026 an führende Mitglieder beider Parteien im US-Kongress legte die GBTA dar, dass die Aussetzung von Global Entry die Abfertigung an Flughäfen und Grenzen verlangsamen, die Produktivität verringern, Geschäftsreisen behindern, Lieferketten belasten und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der USA schwächen würde – zu einem Zeitpunkt, an dem Unternehmen auf effizientes Reisen angewiesen sind, um Kunden zu treffen, den Betrieb zu steuern und den globalen Handel zu unterstützen. Für die Geschäftsreisebranche hätte eine Aussetzung von Global Entry und anderen Trusted-Traveler-Programmen letztlich weitreichende und erhebliche Konsequenzen.
„Programme für vertrauenswürdige Reisende wie Global Entry sind sowohl für die Sicherheit als auch für den reibungslosen Ablauf im Reiseverkehr unerlässlich – sie halten den Flughafenbetrieb aufrecht und ermöglichen es den Sicherheitsbehörden, sich auf die wirklich wichtigen Bereiche zu konzentrieren“, sagte Suzanne Neufang, CEO der GBTA. „Längere Warteschlangen, abgelenkte Sicherheitskräfte und Produktivitätsverluste wären die wahren Kosten einer Aussetzung dieser Programme – und US-Unternehmen sowie ihre reisenden Mitarbeiter würden diese Auswirkungen sofort spüren.“
Die GBTA fordert den US-Kongress auf, sicherzustellen, dass die Regierung das bewährte und gesetzlich genehmigte Global-Entry-Programm beibehält und schützt. Durch die gründliche Vorabprüfung von Reisenden – einschließlich Hintergrundüberprüfungen, biometrischer Erfassung und Interviews – kann der US-Zoll- und Grenzschutz (CBP) seine begrenzten Ressourcen auf Reisende mit höherem oder unbekanntem Risiko konzentrieren und gleichzeitig bekannte, risikoarme Passagiere effizient abfertigen.
Quelle: Global Business Travel Association
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