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Zunehmende Nachfrage treibt Flug- und Hotelpreise weltweit in die Höhe

Die Preise auf dem internationalen Reisemarkt ziehen 2005 an. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Global Business Forecast von
American Express, der die Entwicklungen bei Hotel- und Flugpreisen prognostiziert. Für Deutschland werden vergleichsweise moderate Preiszuwächse vorhergesagt.



International wird sich diese Entwicklung je nach Region und Land unterschiedlich schnell durchsetzen. Der Trend ist jedoch eindeutig: Wer im nächsten Jahr verreist, muss tiefer in die Tasche greifen. Denn Flug- und Hotelpreise werden 2005 kontinuierlich steigen – parallel zur größer werdenden Nachfrage nach Geschäftsreisen, die in einigen Märkten das Angebot sogar übertreffen wird.

Bei den internationalen Economy-/Kurzstreckenflügen werden für das Jahr 2005 Preiser-
höhungen von bis zu drei Prozent, bei internationalen Business Class Tarifen von zwei bis fünf Prozent erwartet. Weltweit ist bei den Hotelzimmerpreisen sowohl in der mittleren Preis-kategorie als auch in der Premiumklasse voraussichtlich mit einem Anstieg von ein bis drei Prozent zu rechnen. In der Hotelbranche sind drei Faktoren für die Preisentwicklung ent-scheidend: Der zunehmende Preiswettbewerb zwischen den Fluglinien, das wachsende Passagieraufkommen durch Billigflugangebote und das stabilere wirtschaftliche Umfeld werden die Belegzahlen und somit die Übernachtungspreise in die Höhe treiben.

„Als Folge der wirtschaftlichen Erholung lässt sich rund um den Globus eine höhere Nachfrage nach Geschäftsreisen ausmachen, insbesondere für Verbindungen zwischen Europa und Nordamerika, Europa und Südamerika sowie Europa und dem pazifischen Raum“, sagt Matthew Davis, Geschäftsführer American Express Global Consulting Services. „Gedämpft wird die branchenweite Erholung lediglich durch die geringen Gewinnspannen der nordamerikanischen Fluglinien.“

In der internationalen Luftfahrtbranche bleibt das Marktumfeld auch 2005 schwierig.
Der harte Preiskampf zwischen traditionellen Fluggesellschaften und Billigairlines geht weiter. Für Geschäftsreisende hat diese Entwicklung durchaus positive Auswirkungen:
Der starke Wettbewerb in einigen regionalen Märkten wird einen dämpfenden Effekt auf die Kostenentwicklung bei Geschäftsreisen haben. Preissteigerungen werden hier eher gering ausfallen. Global wird sich der Trend hin zu Billigangeboten weiter durchsetzen. In Asien gab es bereits einen phänomenalen Boom. Zurzeit laufen in Indien konkrete Planungen für bis zu zehn Billigairlines. In Japan, China und den Golf Staaten soll das Angebot in diesem Segment ebenfalls ausgeweitet werden.

Die Entwicklung der Flug- und Hotelpreise in Europa: Trends und Prognosen

In Europa können die europäischen Fluggesellschaften eine deutliche Belebung der
Nachfrage verzeichnen. Gleichzeitig verbessert sich die wirtschaftliche Situation einiger europäischer Flugallianzen. Versuche der traditionellen Fluggesellschaften ihre Flugtarife zu erhöhen, dürften auf Grund der konkurrierenden Billigairlines allerdings nicht durchsetzbar sein.

Die Tarife für Inlands- und Kurzstreckenflüge in der Economy Class werden sich innerhalb einer Bandbreite von –3 bis +1 Prozent entwickeln. Business Class Tarife für Langstrecken- bzw. Interkontinentalflüge werden voraussichtlich um zwei bis vier Prozent steigen.
Die Preise schwanken auch weiterhin sehr stark und variieren von Land zu Land erheblich. Während für Frankreich bei Flügen in der Economy Class innerhalb Europas mit Preis-steigerungen von bis zu zwei Prozent gerechnet wird, liegt die Preisspanne für Deutschland zwischen -4 bis +2 Prozent. Der starke Wettbewerb in Großbritannien und Westeuropa – ausgelöst durch ein breites Angebot von Billigflügen – wird den Anstieg des Preisniveaus bei nationalen und innereuropäischen Flügen dämpfen.

Die europäischen Hotelpreise werden im nächsten Jahr voraussichtlich in der mittleren
Kategorie um bis zu drei Prozent und in der Premium-Kategorie um bis zu vier Prozent steigen. Gründe hierfür sind ein höheres Reiseaufkommen, eine bessere Zimmerauslastung und die allgemeine Konsolidierung in der Hotelbranche. Hohe Zimmerkapazitäten verhindern dabei drastische Preiserhöhungen. Für Deutschland wird für beide Kategorien ein Anstieg von bis zu zwei Prozent vorhergesagt. Dies ist die niedrigste Teuerungsrate unter den europäischen Ländern.

Auswirkungen auf das Geschäftsreisemanagement

Während die Reisebranche von dem erhöhten Passagieraufkommen und der wachsenden Hotelauslastung profitieren wird, bedeuten derartige Preissteigerungen für die Unternehmen oftmals ein großes Kostenproblem“, erklärt Davis. „Um den steigenden Reiseausgaben entgegen zu wirken sind clevere Geschäftsreisemanagement-Programme erforderlich. Durch den Einsatz moderner Buchungstechnologien und Ausgabenkontrollen z.B. durch qualifizierte Managementinformationen bzw. Reportingsysteme können aber auch in einer Phase steigender Preise die Reiseausgaben bedeutend optimiert werden“, so Davis.
Quelle: American Express International





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