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WHU und Bookbridge schicken Führungskräfte zum Lernen in die Mongolei

Bei Projekten in unbekannten Kulturen führen sich Manager unwissentlich leicht mal wie „Elefanten im Glashaus“ auf. Ein neues gemeinsames Programm der WHU – Otto Beisheim School of Management und der gemeinnützigen Organisation Bookbridge bereitet Talente mittlerer Managementebenen künftig gezielt auf Herausforderungen internationaler Projekte und neuer Märkte vor. Die praxisbezogene Ausbildung für Führungskräfte beginnt im Herbst 2013 in Düsseldorf.

„Wer erfolgreich sein will, braucht nicht nur Wissen über Wachstumsmärkte, sondern muss sich auch sicher dort bewegen können“, sagt Dr. Carsten Rübsaamen, Gründer von Bookbridge. Das Social Business baut Bildungszentren in Entwicklungsländern auf, stattet Schulen mit Büchern aus und entwickelt Aus- und Weiterbildungsangebote. Außerdem hat es sich die gemeinnützige Organisation zur Aufgabe gemacht, Manager für globale Zusammenhänge und die Auswirkungen von Unternehmen auf die Gesellschaft zu sensibilisieren. Gemeinsam mit der renommierten Wirtschaftshochschule WHU als akademischen Partner wird in dem Programm ein inhaltlicher Schwerpunkt auf das General Management gelegt.

„Die Unternehmenswelt wächst global zusammen. Dabei gilt häufig, dass Spielregeln im Heimatmarkt nicht eins zu eins auf Wachstumsmärkte übertragen werden können – viele deutsche Unternehmen, die in Märkten wie beispielsweise Indien aktiv wurden, haben früh bemerkt, dass Erfahrung der Mitarbeiter vor Ort durch nichts zu ersetzen ist“, erklärt Rebecca Winkelmann, Managing Director Executive Education an der WHU. Das neunmonatige berufsbegleitende Programm stelle eine innovative Alternative zum Kurzaufenthalt im Ausland oder der Entsendung in eine ausländische Zweigstelle (Expat-Status) dar. Denn neben dem Unterricht am WHU Campus Düsseldorf arbeitet jeder Teilnehmer auch mehr als neun Monate mit den asiatischen Ansprechpartnern zusammen und besucht schließlich für sieben Tage den Projektstandort in Kambodscha oder der Mongolei.

Dort entsteht mit Hilfe der Führungskräfte in einem Dorf ein Lernzentrum, das den Bewohnern bessere Bildungschancen eröffnen soll. Bei den Teilnehmern wird dadurch die Fähigkeit geschult, einen Businessplan und eine Umsetzungsstrategie unter herausfordernden Rahmenbedingungen zu entwickeln. Sie lernen, in heterogenen Teams zusammenzuarbeiten und verschiedene Perspektiven einzunehmen. Durch die Verknüpfung des Programms mit gesellschaftlichem Engagement werden zudem Wertebewusstsein und Verantwortung von Management vermittelt, betont Winkelmann. „Ich sehe darin auch eine Möglichkeit, ethisches Verhalten zu lehren und die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Tuns zu thematisieren.“

www.whu.edu





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