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KI wird wichtigster Faktor für Geschäftsreisen

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Künstliche Intelligenz (KI) wird in den kommenden 15 Monaten voraussichtlich den größten Einfluss auf Geschäftsreisen haben. Gleichzeitig sehen Travel Manager Nachholbedarf bei der praktischen Umsetzung. Das zeigt eine Studie des Business Travel Show America (am 14 und 15 Oktober 2026 in New York) unter mehr als 200 Geschäftsreise-Entscheidern aus Nord- und Südamerika. 21 Prozent nennen die langsame KI-Integration als eines der größten Technologieprobleme.

Mit 22 Prozent liegt KI erstmals auf Platz eins der erwarteten Einflussfaktoren, gefolgt von Fortschritten bei Technologie und Daten (17 Prozent), weltwirtschaftlichem Druck und Inflation (16 Prozent), dynamischer Preisgestaltung (16 Prozent) sowie geopolitischen Spannungen (11 Prozent). Im Vorjahr hatten wirtschaftlicher Druck und Inflation mit 26 Prozent noch an erster Stelle gestanden.

Neben KI kritisieren die Befragten vor allem fehlende Flexibilität und Individualisierung. 44 Prozent bemängeln langsame Anpassungsprozesse, 41 Prozent fehlende Möglichkeiten zur individuellen Konfiguration und 37 Prozent zusätzliche Kosten. Auch die schlechte Integration verschiedener Tools (31 Prozent) und unzureichender Datenzugriff (26 Prozent) sorgen für Unzufriedenheit.

Nur 7 Prozent bewerten ihren Technologiestack mit der Höchstnote fünf. Gewünscht werden flexiblere Systeme, bessere Reporting- und Online-Buchungstools, einfachere Administration sowie eine nahtlose Verbindung von Reise-, Spesen- und Zahlungssystemen. Mehrere Befragte fordern zudem Pilotprojekte, um KI vor einer breiten Einführung testen zu können. Entscheidend für den Erfolg seien neben KI vor allem zuverlässige Daten, Integration und messbarer Mehrwert.
Bild: Pixabay

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