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Geschäftsreisende meiden Touristen-Hotspots

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Metropolen wie Paris, Barcelona oder Amsterdam bleiben zentrale Ziele für Geschäftsreisen, geraten jedoch zunehmend unter Druck durch Übertourismus. Im ersten Quartal 2026 zählte Europa über 130 Millionen Touristen. Laut SAP Concur waren 72 % der deutschen Geschäftsreisenden bereits in überlaufenen Regionen unterwegs. Die Folgen: höhere Kosten, volle Hotels und Zeitverluste. 15 % berichten von konkreten Beeinträchtigungen, weltweit sogar 24 %.

Viele reagieren pragmatisch: 83 % buchen Unterkünfte außerhalb touristischer Hotspots. Hauptgründe sind steigende Preise (39 %), eingeschränkte Mobilität (35 %) und geringere Verfügbarkeit (32 %). Auch Sicherheitsbedenken nehmen zu (17 %), verstärkt durch wachsende Kritik am Massentourismus.

Überfüllte Städte mindern zudem den Reisekomfort: 18 % meiden stark frequentierte Ziele bewusst, während gleichzeitig die Erwartungen steigen – 20 % verlangen heute mehr Komfort als früher. Unternehmen sehen darin ein Risiko: 39 % der Travel Manager befürchten sinkende Reisebereitschaft.

Geschäftsreisen bleiben dennoch zentral für Wachstum und Kundenbeziehungen, wie 94 % der CFOs bestätigen. Entscheidend ist ein angepasstes Travel Management mit flexiblen Richtlinien, digitalen Tools und der bewussten Wahl weniger überlaufener Ziele, um Effizienz und Zufriedenheit zu sichern.
Mehr dazu im achten Global Business Travel Survey von SAP Concur und Wakefield Research.
Quelle: SAP Concur / Bild: Pixabay

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