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Flughafen Dortmund geht verstärkt auf Geschäftsflieger zu

Die Flughafen Dortmund GmbH möchte den Anteil der Geschäftsreisenden auf den Flügen der „Startbahn Ruhrgebiet“ erhöhen und verstärkt über eine Direktmarketing-Aktion bei Unternehmen in der Region die bisherigen Marketing-Aktivitäten in der Zielgruppe der Geschäftsflieger.

„Durch die Erweiterung des Angebotes in diesem Jahr ist die Attraktivität des Flughafen-Standortes Dortmund gerade für Geschäftsreisende deutlich gestiegen“ erklärt Guido Miletic, Abteilungsleiter Marketing und Verkehr, den Ausbau der Aktivitäten. Seit April wurde das Angebot in europäische Metropolen kontinuierlich erweitert, wurden Prag, Paris, Rom oder Warschau angeschlossen. Zuvor waren von Wirtschaftsverbänden und den Industrie- und Handelskammern fehlende Verbindungen in die wichtigen europäischen Wirtschaftsregionen bemängelt worden.

Miletic zeigt vor dem Hintergrund der Entwicklung in den letzten Jahren Verständnis für die Zweifel an der Geschäftsfliegertauglichkeit des Airports: „In den vergangenen Jahren wurde das Angebot für Urlaubsreisende deutlich erweitert, während wir durch den Rückzug des vormaligen Homecarriers eurowings wichtige Verbindungen in die europäischen Wirtschaftsregionen nicht mehr im Programm hatten.“ Die neuen Low-cost-Verbindungen nach London, Kattowitz, Wien oder Budapest seien nun gleichermaßen für Städte- wie für Geschäftsreisende interessant und auch in Zeiten der eingeschränkten Reisekosten bezahlbar.

Ein großer Kritikpunkt der Gewerbetreibenden war die fehlende Verbindung nach Frankfurt/Main, um die weltweiten Anschlussverbindungen des größten deutschen Drehkreuzes zu nutzen. „Mit den Strecken nach Berlin, Stuttgart, Nürnberg oder Dresden sind wir innerdeutsch gut aufgestellt, aber gerade die wichtige Verbindung nach Frankfurt fehlt uns natürlich. Mit Unterstützung der örtlichen IHK sind wir in Gesprächen mit der Lufthansa und arbeiten mit Hochdruck daran, die Verbindung nach Frankfurt wieder einzurichten“ erklärt Miletic, verweist aber auf die bestehende Verbindung nach München. In München werden inzwischen bereits achtzig Prozent der Umsteigeziele Frankfurts angeboten, allen voran Ziele in Nordamerika oder Asien, aber auch in West- und Südeuropa. Dafür hat der Franz-Josef-Strauss-Airport der bayerischen Hauptstadt eigens ein schnelles und komfortables Umsteigeterminal gebaut. „So kann die Umsteigezeit in München auf bis zu dreißig Minuten reduziert werden“ beschreibt Miletic die Vorteile des Münchner Drehkreuzes.

Ergänzend erwähnt er die Verbindung der CSA Czech Airlines nach Prag, das sich in den vergangenen Jahren zum wichtigen Drehkreuz für den osteuropäischen Raum entwickelt hat. Bereits über vierzig Prozent der Passagiere ab Dortmund nutzten die Umsteigemöglichkeiten im Netz der ehemals staatlichen tschechischen Gesellschaft – zum Beispiel nach Riga, Tallinn, Moskau, Kiew oder Ljubljana. „Wie über München kann der Passagier hier ab Dortmund durchbuchen, komfortabel einchecken und sein Gepäck am Zielort wieder in Empfang nehmen.“ Diese Vorteile will der Airport nun den Geschäftsleuten der Region nahe bringen und hat mehrere tausend Unternehmen angeschrieben, um vermehrt den Kontakt zu suchen. „Wir stehen interessierten Unternehmen nicht nur für Gespräche zur Verfügung, sondern haben unsere Türen auch für Besuchstermine geöffnet“ zeigt der Airport Gesprächsbereitschaft in Richtung Wirtschaft. Schließlich sei Ziel, „ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geschäfts- und Urlaubsreisenden an die Wickeder Chaussee zu holen.“





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