Start News Das war die Ursache für Rauch in der Kabine auf Flug LX16

Das war die Ursache für Rauch in der Kabine auf Flug LX16

57

Am Montag, den 27. Juli 2026, kam es auf Flug LX16 von Zürich nach New York zu einer Rauchentwicklung in der Kabine. Die Crew leitete sofort eine Ausweichlandung in Bangor ein, wo das Flugzeug sicher landete. Ein Technikteam vor Ort ermittelte die Ursache: Ein handelsübliches Ladecase für Kopfhörer mit Powerbank-Funktion war in einen Sitz gerutscht, eingeklemmt und beschädigt worden. Durch die Hitzeentwicklung entstand Rauch.

SWISS nutzt den Vorfall, um an die strikten Regeln für elektronische Geräte und Lithium-Batterien zu erinnern. Seit Anfang des Jahres ist der Gebrauch von Powerbanks an Bord verboten – dazu zählen das Aufladen von Geräten via Powerbank sowie das Laden der Powerbank selbst. Pro Passagier dürfen maximal zwei Powerbands im Handgepäck oder am Körper mitgeführt werden, nicht jedoch im eingecheckten Gepäck oder im oberen Handgepäckfach. Dieselben Vorschriften gelten für E-Zigaretten.

Im Sicherheitsvideo wird darauf hingewiesen, dass die Crew sofort informiert werden muss, falls sich ein Gerät erwärmt, raucht oder beschädigt wird. Detaillierte Informationen finden sich auf der SWISS-Website. Obwohl es sich im Fall LX16 nur um ein kleines Ladecase mit geringer Kapazität handelte, können defekte Powerbanks mit höherer Kapazität deutlich gravierendere Folgen haben.

Die Crew von LX16 erhielt grosses Lob für ihr schnelles und korrektes Handeln. Die FAA korrigierte ihre Erstmeldung eines „Feuers im Cockpit“ – es handelte sich ausschliesslich um Rauch in der Business Class.
Quelle: SWISS

Neue Sicherheitsregeln für Powerbanks im Flugzeug

Anzeige: Akkus für die Medizintechnik