Start News Reiseverbände in den USA warnen vor erneutem Shutdown

Reiseverbände in den USA warnen vor erneutem Shutdown

73

Die U.S. Travel Association, Airlines for America (A4A) und die American Hotel & Lodging Association (AHLA) fordern den US-Kongress auf, die Differenzen zwischen den Finanzierungsentwürfen von Repräsentantenhaus und Senat beizulegen und vor dem 30. September ein Übergangsgesetz zu verabschieden. Andernfalls drohten erneut erhebliche Beeinträchtigungen für Reisende, Beschäftigte der Luftfahrt und Unternehmen im Tourismussektor.

In einem gemeinsamen Schreiben warnen die Verbände vor längeren Wartezeiten an Sicherheitskontrollen, Flugverspätungen und Annullierungen. TSA-Mitarbeiter, Fluglotsen und anderes unverzichtbares Luftfahrtpersonal müssten während eines Regierungsstillstands ohne Bezahlung weiterarbeiten. Personalknappheit und die Belastung des Systems könnten sich dadurch verschärfen. Auch Nationalparks, Museen und andere staatlich betriebene Attraktionen könnten schließen oder ihre Leistungen einschränken.

Die Verbände verweisen auf den letzten 43-tägigen Shutdown, der mehr als sechs Millionen Passagiere betraf, über 9.000 Flüge beeinträchtigte und die US-Reisewirtschaft schätzungsweise eine Milliarde US-Dollar pro Woche kostete. Zusätzlich fordern sie langfristige Reformen, damit TSA-Mitarbeiter und Fluglotsen bei künftigen Finanzierungslücken weiterhin bezahlt werden.
Bild: Pixabay

Anzeige: Dachdecker in Grevenbroich