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Corporate Travel Manager kämpfen bei Hotelstrategien mit Marktumfeld, Kosten und KI

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Corporate Travel Manager passen ihre Hotelstrategien zunehmend an ein komplexeres Marktumfeld, steigende Kosten und den wachsenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) an. Das zeigt eine aktuelle Studie der Global Business Travel Association (GBTA) in Zusammenarbeit mit der Radisson Hotel Group, basierend auf einer Befragung von Travel Managern in Nordamerika und der EMEA-Region.

Zentrale Herausforderung bleibt die Balance zwischen Kosteneffizienz, Risikomanagement und einer verbesserten Traveller Experience. Gleichzeitig gewinnen technologische Lösungen, insbesondere KI, an Bedeutung, um Programme effizienter zu steuern und fundiertere Entscheidungen zu treffen.

Im Bereich der Hotel-Ausschreibungen (RFP) stehen Einsparungen weiterhin im Fokus, doch auch Sicherheitsaspekte und die Zufriedenheit der Reisenden zählen zu den wichtigsten Kriterien. Das Beschaffungsumfeld wird insgesamt als positiv bewertet, vor allem in Nordamerika, während es in EMEA als deutlich komplexer und weniger vorhersehbar gilt.

Outsourcing bleibt ein verbreitetes Modell: 54% der Unternehmen lagern RFP-Prozesse zumindest teilweise an Travel Management Companies oder Berater aus. Besonders ausgeprägt ist dies in Europa (64%), was die höhere Komplexität multinationaler Programme widerspiegelt. Große Unternehmen tendieren dabei eher zu teilweisem als zu vollständigem Outsourcing.

Bei der Preisgestaltung setzt sich der Trend zu dynamischen Modellen fort. Während feste Raten weiterhin die Basis bilden, gewinnen dynamische Rabatte deutlich an Bedeutung. 49% der Programme berichten hier von einem Anstieg, gegenüber nur 17% bei festen Raten. Zunehmend etablieren sich hybride Ansätze, bei denen feste Preise in volumenstarken Märkten mit dynamischen Modellen in volatileren Regionen kombiniert werden. Dies ermöglicht größere Flexibilität und bessere Anpassung an Nachfrageschwankungen.

Auch bei den Vertragsmodellen zeigt sich Bewegung: Während Last Room Availability (LRA) weiterhin dominiert, ist in EMEA eine Verschiebung hin zu Non-LRA-Tarifen erkennbar.

Der Einsatz von KI im Hotel-Sourcing nimmt deutlich zu. Bereits 32% der Programme nutzten KI im letzten RFP-Zyklus, künftig planen dies 69%. Besonders gefragt ist KI zur Entscheidungsunterstützung und Automatisierung. Dennoch bleibt menschliche Expertise unverzichtbar, etwa bei der Bewertung qualitativer Faktoren wie Präferenzen oder Markenfit.

Insgesamt zeigt die Studie, dass Unternehmen ihre Hotelprogramme flexibler, datengetriebener und technologiegestützter ausrichten, um den steigenden Anforderungen eines dynamischen globalen Geschäftsreisemarktes gerecht zu werden.
Mehr zur Studie gibt es hier.
Quelle: Global Business Travel Association / Bild: Pixabay

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