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Arbeiten im Ausland

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Die dritte Global-Mobility-Studie von Auslandsjob.de (2025/2026) mit 1.588 Teilnehmern zeigt einen klaren Wandel: Auslandsarbeit ist in HR-Abteilungen angekommen und kein primärer Kündigungsgrund mehr. Stattdessen wünschen sich Beschäftigte flexible Modelle, um internationale Erfahrung mit bestehender Anstellung zu verbinden.

Zentrales Ergebnis ist der deutliche Anstieg von Remote- und Hybridarbeit im Ausland. 62,3% bevorzugen solche Modelle (38,5% hybrid, 16,1% vollständig remote, 7,7% als digitale Nomaden), während reine Präsenzarbeit nur noch für 21,9% infrage kommt. Gegenüber der Vorstudie ist der Anteil flexibler Modelle von 50% auf 62,3% gestiegen. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend bei der Gen Z (18–29 Jahre). Gleichzeitig übersteigt die Nachfrage nach Remote-Stellen weiterhin das Angebot, was laut Auslandsjob.de die Attraktivität entsprechender Arbeitgeber deutlich erhöht.

Das Interesse an Auslandsjobs zieht sich durch alle Alters- und Berufsgruppen. 78,7% suchen aktuell aktiv, 39% möchten kurzfristig ins Ausland, rund ein Drittel plant eine dauerhafte Auswanderung. Auffällig ist zudem der Wunsch nach neuen Modellen wie „Bring your Boss“: 85,4% würden ihren Arbeitgeber attraktiver finden, wenn temporäre Auslandseinsätze ohne Kündigung möglich wären.

Strukturell gewinnt dabei das Employer-of-Record-Modell an Bedeutung. Es erlaubt, bestehende Arbeitsverhältnisse beizubehalten, während die Beschäftigung im Ausland rechtlich über lokale Einheiten abgewickelt wird. Laut Studie verschiebt sich damit die Logik internationaler Arbeit: Nicht mehr Menschen wechseln für Jobs den Standort, sondern Jobs werden zunehmend ortsunabhängig zu den Menschen gebracht.
Hier geht es zur Auslandsjob-Umfrage 2025 / 2026
Bild: Pixabay

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