
Die US-Grenzschutzbehörde CBP will ihren umstrittenen Vorschlag abschwächen, wonach Reisende aus Visa-Waiver-Ländern fünf Jahre Social-Media-Historie angeben müssen, berichten amerikanische Medien. Der Branchenverband U.S. Travel Association hält dies jedoch für unzureichend und fordert die vollständige Rücknahme. CEO Geoff Freeman kritisiert, dass es keine Belege gebe, dass die Maßnahme die Sicherheit erhöht, sie aber Reisen unnötig erschwere.
CBP prüft rund 2.000 Stellungnahmen und erwägt statt einer pauschalen Regelung einen gezielteren Ansatz: Der Umfang der abzufragenden Social-Media-Daten soll künftig von den Angaben im ESTA-Antrag abhängen. Eine Umsetzung ist frühestens Ende des Jahres möglich, da ein weiteres Konsultationsverfahren folgt.
Zusätzlich plant CBP, mehr familiäre Hintergrundinformationen zu verlangen. Freeman betont, dass Visa-Waiver-Partner nicht wie visapflichtige Reisende behandelt werden sollten.
Bild: Pixabay
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