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560 Flüge bis zum Abend annulliert

Tausende Flugpassagiere waren am Montag
bundesweit von einem eintägigen Streik der Pilotenvereinigung Cockpit
betroffen. Bis zum Abend fielen rund 560 Flüge aus und damit etwa ein
Drittel des Tagesangebotes bei den Lufthansa-Töchtern Eurowings und
Cityline. Alle deutschen Flughäfen waren der Lufthansa zufolge
betroffen. Besonders stark waren die Auswirkungen des Streiks in
Düsseldorf, München und Frankfurt am Main.

Die meisten der rund 1000 bei den Lufthansa-Töchtern Cityline und
Eurowings beschäftigten Piloten streikten am Montag ab Mitternacht
für 24 Stunden. Hintergrund der Arbeitskampfmaßnahmen von Cockpit
sind gescheiterte Verhandlungen über neue Vergütungstarifverträge für
das Cockpitpersonal beider Unternehmen. Nach Angaben der Vereinigung
legten die Arbeitgeber in den mehrmonatigen Tarifverhandlungen keine
verhandlungsfähigen Angebote vor. Daraufhin erklärte Cockpit diese
für gescheitert. In Urabstimmungen entschieden sich rund 99 Prozent
der Cockpit-Mitglieder für Streiks. Bereits im Mai und Juni hatten
die Piloten der genannten Airlines mit befristeten Warnstreiks ihren
Forderungen Nachdruck verliehen.

ddp.djn/nas/rab





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