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Verspannter Kiefer auf Geschäftsreise: Wenn Dauerstress zu Zähneknirschen führt

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Im Großraum Düsseldorf, einem der wichtigsten Wirtschafts- und Messestandorte Deutschlands, gehören enge Zeitpläne, häufige Hotelwechsel und permanente Erreichbarkeit für viele Berufstätige zum Alltag. Der Stressreport der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin belegt, dass Arbeitsintensität und Zeitdruck essenzielle Belastungsfaktoren in der modernen Arbeitswelt darstellen.
Nicht selten manifestiert sich diese Belastung im Kieferbereich – beispielsweise in Form von nächtlichem Zähneknirschen.

Bruxismus wird durch Stress ausgelöst
Der Fachbegriff für das unbewusste Zähneknirschen oder Zusammenpressen der Kiefer lautet Bruxismus. Ausgelöst wird er hauptsächlich durch psychischen Stress – mit gravierenden physischen Folgen. Betroffene pressen ihre Zähne mit einer Kraft von bis zu 480 Kilogramm pro Quadratzentimeter aufeinander, also mit dem Zehnfachen des normalen Kaudrucks. Abgeschliffene Zahnsubstanz, chronische Schmerzen im Kiefergelenk, morgendliche Kopfschmerzen, Nackenverspannungen und fragmentierter Schlaf sind das Resultat. Gerade bei durchgetakteten Geschäftsreisen wird der Körper durch Bruxismus zusätzlich belastet. Doch erholsamer Schlaf ist die Grundlage für Konzentration, Leistungsfähigkeit und klare Entscheidungen.

Limitierungen der klassischen Schiene
Die Standardtherapie bei Bruxismus ist die Aufbissschiene, ein individuell angefertigter Kunststoffschutz für die Zähne. Während dieser die Zahnhartsubstanz vor weiterem Verschleiß bewahrt, empfinden viele Geschäftsleute das Tragen als unangenehm. Auf Reisen, in fremden Hotelzimmern oder bei frühmorgendlichen Meetings kann die Schiene stören. Zudem löst sie nicht das eigentliche Problem der übermäßigen Muskelaktivität.

Masseter-Botox: Therapeutischer Ansatz gegen Bruxismus
Eine medizinisch fundierte Alternative stellt die Behandlung mit Botulinumtoxin im Musculus Masseter dar, dem stärksten Kaumuskel des menschlichen Körpers. Diese Anwendung ist keine kosmetische Behandlung, sondern eine gezielte medizinische Therapie gegen Bruxismus-assoziierte Beschwerden.
Das Wirkprinzip basiert auf der kontrollierten Relaxation der Kaumuskulatur: Durch präzise platzierte Botox-Injektionen wird die überaktive Muskelspannung reduziert, was zu deutlich verminderter nächtlicher Beißkraft führt. Patienten berichten von Schmerzlinderung im Kieferbereich, weniger Kopfschmerzen und vor allem von signifikant besserer Schlafqualität.
Die Behandlung erfolgt ambulant und nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Nach drei bis sieben Tagen entfaltet sich die volle Wirkung, die für vier bis sechs Monate anhält. Abhängig von der Ausprägung des Bruxismus werden zwei bis drei Behandlungen pro Jahr empfohlen.

Qualifizierte Behandlung wichtig
Für Vielreisende und Berufstätige aus der Düsseldorfer Hospitality- und Business-Szene, die unter stressbedingtem Zähneknirschen leiden, bietet eine professionelle Behandlung mit Masseter-Botox in Düsseldorf eine wirksame Möglichkeit, die Kaumuskulatur zu entlasten.
Dabei spielt die fachliche Qualifikation des jeweiligen Zahnarztes eine zentrale Rolle. Die Behandlung sollte ausschließlich von Spezialisten durchgeführt werden, die eine Ausbildung in der Funktionsdiagnostik besitzen und über fundierte Erfahrung in der Anwendung von Botulinumtoxin verfügen.
Bild: unsplash

Hinweis der Redaktion:
Dieser Artikel stellt allgemeine Informationen zur Verfügung und ersetzt keine individuelle medizinische Beratung. Bei Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine qualifizierte Zahnarztpraxis.