
Trenitalia hat für seine Hochgeschwindigkeitszüge der „Freccia“-Kategorie eine dynamische, flugähnliche Preisgestaltung eingeführt. Künftig werden die Fahrpreise je nach aktueller Nachfrage kalkuliert.
Im neuen Modell gelten an stark frequentierten Tagen und zu Hauptreisezeiten höhere Preise, während in Nebenzeiten günstigere Tarife angeboten werden. Damit entfällt die bisherige Preisstruktur des Unternehmens, nach der jede „Freccia“-Verbindung eine festgelegte Anzahl ermäßigter „Super Economy“- und „Economy“-Tickets hatte.
Die dynamische Preisgestaltung gilt ausschließlich für die Züge Frecciarossa, Frecciargento und Frecciabianca, während die Tarife für Intercity- und Regionalzüge weiterhin staatlich reguliert bleiben.
Die Trenitalia-Muttergesellschaft Ferrovie dello Stato plant für das neue Preismodell Schutzmechanismen, darunter eine Preisobergrenze, selbst bei hoher Nachfrage.
Bild: Pixabay
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