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Krieg im Nahen Osten erschwert Anreise zu Messen

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Bekanntlich ist der März ein gefragter Messemonat. Mit mehr als 50 der insgesamt 320 Messen des Jahres ist der März dieses Jahr der messestärkste Monat in Deutschland. Zahlreiche Besucher und Aussteller nehmen weite Anreisen auf sich, um ihre Produkte zu zeigen, beziehungsweise neuste Trends zu entdecken und Geschäftsbeziehungen zu pflegen.

Dieses Jahr wir die Anreise durch den Krieg im Iran erheblich erschwert. Wichtige Drehkreuze wie Dubai, Abu Dhabi oder Doha sind derzeit geschlossen. Besucher und Aussteller, die mit Emirates, Etihad Airways oder einer der anderen Fluggesellschaften der Golfstaaten zu einer Messe anreisen wollten, werden den Weg nach Deutschland nicht finden.

Als Alternative werden die Direktverbindungen gefragt sein. Aus Japan kann man mit Finnair über Helsinki gut nach Deutschland reisen. Lufthansa, SWISS und Austria sind eine Möglichkeit. Wer aus Asien mit SWISS nach Zürich fliegt, hat in der Regel eine gute Anbindung zu deutschen Messestädten. Zahlreiche asiatische Airlines bieten Direktverbindungen nach Deutschland an.

Grundsätzlich lohnt ein Blick auch auf grenznahe Airports. Besucher der ITB in Berlin haben mit Prag und Warschau zwei Alternativen für die Anreise.
KLM über Amsterdam beziehungsweise Air France über Paris sind eine Möglichkeit mit einem kurzen Weiterflug oder mit der Bahn Messestädte wie Düsseldorf, Köln oder Frankfurt zu erreichen.
Selbst Luxemburg und London sollten Reiseplaner auf dem Zettel haben, wenn es um wichtige Termine geht.
Schließlich spielt es keine Rolle, wo bei der Anreise zu einer Messe umgestiegen wird. Nach etwa der halben Strecke im Nahen Osten oder kurz vorm Messeeingang.

Einige Beispiele für die direkte Anreise von Asien nach Deutschland
Finnair
KLM
Air France
Singapore Airlines
Thai Airways
Korea Air
Air India
Bild: Pixabay

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