Start News EU Entry-Exit-System (EES) geht voll in Betrieb

EU Entry-Exit-System (EES) geht voll in Betrieb

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Das EU-Ein-/Ausreisesystem (EES) wird ab Freitag, 10. April 2026, nach sechsmonatiger Übergangsphase flächendeckend umgesetzt.
Nicht-EU-Reisende (u.a. aus UK, USA, Australien) müssen bei Einreise in Schengen-Staaten biometrische Daten wie Fingerabdrücke und Gesichtsscans abgeben. Die Wartezeiten an Flughäfen können sich unter Umständen deutlich verlängern.

Frankreich kämpft zum Beispiel mit technischen Problemen; für UK-Frankreich-Verbindungen (Zug/Fähre) bleiben Passstempel bestehen. Eurostar und LeShuttle bereiten die schrittweise Einführung vor.

Die EU-Kommission räumt Flexibilitäten ein, um ein Chaos im Sommer zu vermeiden. Zahlreiche Länder erfassen bereits 75% der Übertritte (ca. 70 Sekunden pro Person). Flughafen-Verbände warnen jedoch vor langen Schlangen an den Schaltern und fordern Aussetzungsoptionen.

Advantage Travel Partnership-CEO Lo Bue-Said empfiehlt Pufferzeiten, da auch Vorregistrierte betroffen sind – besonders bei Umleitung nach Europa wegen Nahost-Störungen.

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