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Shinkansen führt private Luxus-Suiten ein

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Die japanischen Bahngesellschaften JR Central und JR West führen mit der Supreme Class private Luxus-Suiten auf den Shinkansen-Strecken zwischen Tokio, Nagoya, Kyoto, Osaka, Hiroshima und Fukuoka ein. Für Geschäftsreisende bedeutet das vor allem mehr Privatsphäre, Ruhe und Komfort während der Fahrt – und damit bessere Voraussetzungen, um unterwegs konzentriert zu arbeiten.

Die neuen Kabinen sind als Einzel- und Zweipersonensuite verfügbar. Elektronisch verriegelbare Schiebetüren schirmen Reisende vom übrigen Zug ab. Über ein Tablet lassen sich Sitzposition, Fußstütze, Sitzheizung, Klimatisierung und Beleuchtung individuell einstellen. WLAN mit speziellen 5G-Glasantennen soll eine stabile Internetverbindung ermöglichen. Bluetooth-Audio und regulierbare Durchsagen erleichtern zusätzlich das ungestörte Arbeiten. Ein ausklappbarer Tisch bietet Platz für Unterlagen und mobile Endgeräte.

Kostenlose Getränke und Süßigkeiten sind inklusive, hochwertige Tees, Sake und Smoothies kosten extra. Eigene Lounges an den Bahnhöfen und Mahlzeiten sind nicht vorgesehen. Auch sollten Reisende beachten, dass sich die Sitze nicht in Fahrtrichtung drehen lassen.

Aktuell sind täglich rund zwölf entsprechend ausgestattete Züge unterwegs, bis Jahresende sollen es 30 sein. Bis Ende 2028 soll die Supreme Class rund 30 Prozent aller Tokaido-Shinkansen-Verbindungen erreichen.
Mehr über den Shinkansen gibt es hier.

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