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VDR‑Statement zu den geplanten ESTA‑Verschärfungen

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Als Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) beobachten wir die geplanten Verschärfungen der US‑Einreisebestimmungen mit großer Sorge. Für deutsche Unternehmen sind Geschäftsreisen in die USA ein zentraler Bestandteil internationaler Zusammenarbeit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Jede Maßnahme, die diese Mobilität beeinträchtigt, hat unmittelbare wirtschaftliche Folgen.

Der VDR erkennt das legitime Sicherheitsinteresse der USA an. Gleichzeitig müssen neue Regelungen verhältnismäßig, praktikabel und datenschutzkonform ausgestaltet sein. Die aktuell diskutierten Änderungen – darunter mehrjährige Offenlegungspflichten für Social‑Media‑Konten, erweiterte persönliche und familiäre Angaben sowie zusätzliche biometrische Daten – werfen erhebliche Fragen für deutsche Unternehmen und ihre Mitarbeiter auf.

Unsere Position:
Der VDR unterstützt die Forderungen der Global Business Travel Association (GBTA) nach einem ausgewogenen, datenschutzkonformen und international anschlussfähigen Ansatz. In ihrer Stellungnahme an die US‑Behörden betont die GBTA, dass Sicherheit und effiziente Mobilität kein Widerspruch sein müssen – und dass unverhältnismäßige Anforderungen die internationale Geschäftstätigkeit spürbar beeinträchtigen könnten. Diese Einschätzung teilen wir.
Quelle: Verband Deutsches Reisemanagement

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