
Im Jahr 2025 stieg die Beteiligung deutscher Unternehmen an den Gemeinschaftsständen im Auslandsmesseprogramm (AMP) des BMWK deutlich:
4.926 Aussteller präsentierten sich auf 213 German Pavilions, ein Plus von 18 % gegenüber 2024, bei gleichbleibend durchschnittlich 23 Unternehmen je Stand. Der Zuwachs ist vor allem auf mehr Pavilions zurückzuführen, ist auf den Seiten des Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. zu lesen.
Besonders stark war das Wachstum in den VAE (+30 % insgesamt) und in Indien (+42 %, durch sechs zusätzliche Pavilions). China blieb stabil mit einem Gesamtanstieg von 11 %, die USA legten trotz leicht rückläufiger Zahlen je Pavilion um 6 % zu. Italien lag mit durchschnittlich 35 Ausstellern pro Pavilion deutlich über dem Schnitt (+27 %).
Trotz dieser Dynamik belastet die Konjunkturschwäche viele AMP-Branchen: Unternehmen prüfen Messebeteiligungen strenger und benötigen verstärkt fördernde Unterstützung, um internationale Aktivitäten auszubauen.
Für 2026 sind 236 German Pavilions in über 50 Ländern geplant. Wegen gestiegener Kosten soll der AMP-Etat von derzeit 44 Mio. Euro um 5 Mio. Euro auf mindestens 49 Mio. Euro erhöht werden, um die Quantität und Qualität der Gemeinschaftsstände zu sichern.














