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Wie viel Schenken ist erlaubt?

Weihnachten ist Geschenkezeit – doch spätestens seit verschiedenen Schmiergeldskandalen in den letzten Jahren wissen Unternehmen, wie heikel Geschenke im Geschäftsumfeld werden können. Wie weit gehen die Regelungen im Umgang mit Geschenken von Geschäftskontakten tatsächlich? Das wollte die Kommunikationsagentur Dr. Haffa & Partner von 75 deutschen Führungskräften und Meinungsmachern wissen.

Persönliche Geschenke unabhängig von deren Wert behalten 47 Prozent der Befragten. Dagegen gibt es bei 19 Prozent der Umfrageteilnehmer Regelungen, dass Präsente von Geschäftskontakten nur bis zu einem bestimmten Sachwert – die Grenze liegt dabei zwischen acht und 50 Euro – angenommen werden dürfen. Mehr als ein Viertel der Befragten gibt an, dass in ihren Unternehmen Geschenke grundsätzlich eingesammelt und – beispielsweise durch eine Verlosung auf der Weihnachtsfeier – wieder an die Belegschaft verteilt werden. In vier Prozent der Unternehmen werden Präsente bis zu einem bestimmten Sachwert ebenfalls eingesammelt und später verlost. Wenn dieser Wert überschritten wird, gehen sie allerdings wieder zurück an den Absender. Nur vier Prozent der Befragten gaben an, dass sie grundsätzlich keine Geschenke annehmen.

Ein Teilnehmer erklärt, das Thema würde seiner Meinung nach überbewertet: „Es kommen ohnehin keine so teueren Geschenke an, dass man eine Schere im Kopf haben müsste.“

„Kleine Geschenke zu Weihnachten erhalten die Freundschaft und sie sind auch in den meisten Unternehmen akzeptiert, das zeigen die Antworten dieses Expert Calls“, erklärt Dr. Horst Höfflin, Inhaber und Geschäftsführer von Dr. Haffa & Partner. „Allerdings zeigt die Tatsache, dass es in mehr als der Hälfte der befragten Unternehmen Regeln zum Umgang mit Geschenken gibt eine bemerkenswerte Sensibilisierung gegenüber der Compliance-Thematik.“

Quelle: Dr. Haffa & Partner GmbH





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