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Was ein Ticket für 1,00 Euro wirklich kostet

Mit wenigen Klicks den nächsten Geschäftsreiseflug sichern: Flugtickets im Internet buchen ist mittlerweile selbstverständlich. Abheben kann jedoch deutlich teurer werden als die Werbung vorgaukelt: COMPUTERBILD deckte die üblen Tricks einiger Billig-Flieger auf.



Grundsätzlich gilt: Wer früh bucht, fliegt günstiger. Allerdings sind Flüge mit Billig-Airlines keinesfalls für nur einen Euro oder gar gratis erhältlich. Auf die Schnäppchenpreise werden saftige Steuern und Gebühren aufgeschlagen – allerdings erst nach der Flugauswahl. Dabei berechnen die Fluggesellschaften bei gleicher Strecke unterschiedlich hohe Zusatzkosten. So waren im COMPUTERBILD-Test die Preise bei TUIfly im Durchschnitt 557% teurer als die erstgenannten Lockpreise. Die plakative Werbung lässt Kunden also über den Preis im Unklaren.

Außerdem werden Zusatzkosten oft hinter englischen Bezeichnungen versteckt. So erhebt Germanwings einen „Surcharge“, was nichts anderes als „Zuschlag“ bedeutet. Ryanair verlangt als einzige Fluglinie von jedem Gast eine „Rollstuhlfahrer-Abgabe“. Aufgepasst auch bei Umbuchungen – hier werden teilweise bis zu 50,00 Euro pro Passagier und Strecke fällig! Ein weiterer Trick: Mit vorab ausgewählten Reiseversicherungen, die häufig unnötig sind, treiben manche Billig-Flieger den Ticketpreis zusätzlich in die Höhe.

Überraschung: Lufthansa war mit einem durchschnittlichen Preis von 146,00 Euro günstiger als beispielsweise Billigableger Germanwings.

Weitere Kostenfallen der Billig-Airlines und alle Testergebnisse stehen im ausführlichen Test der aktuellen COMPUTERBILD. Komplette Anleitungen, um bei der Buchung Kostenfallen zu umgehen, liefert www.computerbild.de.

Quelle: COMPUTERBILD

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