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Warnstreiks führen zu Verspätungen auf Flughäfen München und Nürnberg

Warnstreiks bei mehreren deutschen
Fluggesellschaften haben am Mittwochmorgen zu mehrstündigen
Verspätungen auch auf den Flughäfen in München und Nürnberg geführt.
Die Vereinigung Cockpit hatte die Piloten der Fluggesellschaften
Eurowings, Germanwings und Lufthansa CityLine nach eigenen Angaben
für zweieinhalb Stunden zu befristeten Arbeitskampfmaßnahmen
aufgerufen. In München waren davon einem Sprecher zufolge 17, in
Nürnberg 5 Flüge betroffen.

Betroffen waren neben München und Nürnberg auch die Flughäfen
Frankfurt am Main, Düsseldorf, Köln, Berlin Tegel und Schönefeld,
Hamburg, Stuttgart, Bremen, Paderborn, Münster-Osnabrück,
Friedrichshafen und Dresden. Laut Cockpit wurden bundesweit insgesamt
97 von 99 Flügen in dieser Zeit erfolgreich bestreikt.

Der Berufsverband will den Angaben zufolge mit den Warnstreiks
seinen Forderungen im Tarifkonflikt mit den Arbeitgebern Nachdruck
verleihen. Hintergrund seien jeweils unabhängig voneinander geführte
Verhandlungen hinsichtlich neuer Vergütungstarifverträge für das
Cockpitpersonal der Fluggesellschaften. Da die Arbeitgeber in den
jeweils bereits mehrmonatig dauernden Verhandlungen nach Ansicht der
Vereinigung keine verhandlungsfähigen Angebote vorlegte haben, hatte
Cockpit die Verhandlungen jeweils für gescheitert erklärt – zuletzt
am Dienstag für die Lufthansa Cityline. Verhandlungspartner ist bei
allen drei Gesellschaften auf Arbeitgeberseite die Deutsche
Lufthansa.

ddp/anp/uge





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