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Vorsicht bei Reisen im Nordosten, Bihar, Orissa und Grenzregionen

Geschäftsreisende sollten während der Parlamentswahlen in Indien politische Zusammenkünfte und größere Menschenansammlungen meiden. Im ganzen Land wird das Risiko für terroristische Anschläge leicht ansteigen und es ist mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen zu rechnen. Dies ergibt eine Analyse des Beratungsunternehmens für Risikomanagement Control Risks. Die Wahlen in Indien haben am 16.4. begonnen und werden bis zum 13. Mai abgehalten, wobei die Wahltage je nach Region unterschiedlich sind.



Auch wenn politische Kundgebungen voraussichtlich friedlich ablaufen werden, können für Reisende Risiken durch Zusammenstöße, beispielsweise zwischen Sicherheitskräften und politischen Aktivisten, entstehen. Erhebliche Einschränkungen der Mobilität sind an den Wahltagen, die zu offiziellen Feiertagen erklärt wurden, zu erwarten. Für Geschäftsreisende gilt: Meetings an Tagen der Wahl sind nicht zu empfehlen.

Die Landesgrenze mit Nepal wird aufgrund von Sicherheitsbedenken an Wahltagen periodisch geschlossen, der Flugverkehr läuft normal weiter. Maoistische Rebellen sowie weitere aufständische Gruppen im Nordosten haben zu einem Boykott der Wahlen aufgerufen und Ihre Aktivitäten verstärkt. In den vergangenen Tagen kam es bereits zu einer Reihe von Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Aufständischen, bei denen mehrere Menschen ums Leben kamen. Insgesamt werden die nordöstlichen indischen Bundesstaaten zum Brennpunkt von erhöhten Spannungen während der Wahl. Vorsicht ist geboten bei Reisen in den Regionen Bihar, Chattisgarh, Jharkhand und Orissa. Control Risks empfiehlt, in diesen Regionen nach Möglichkeit nicht außerhalb der Hauptstädte zu reisen.



Reisende, die in die Regionen Jammu und Kaschmir nach Assam oder in die Regionen zwischen Myanmar und Bangladesh fahren wollen, sollten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen treffen, das Risiko durch militante Gruppierungen und Separatisten ist hoch. Von Reisen an den Landesgrenzen von Assam und Bhutan oder Bihar und Nepal rät Control Risks ebenfalls ab. Nach Ladakh sollte die Anfahrt nach Möglichkeit mit dem Flugzeug erfolgen.



www.control-risks.com





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