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Vor Reisen nach Vietnam Arzt oder Apotheker fragen

Wer zurzeit eine Geschäftsreise nach Vietnam plant, sollte sich unbedingt von einem reisemedizinisch qualifizierten Arzt oder Apotheker zur individuellen Gesundheitsvorsorge beraten lassen. Dazu rät das CRM Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf, aufgrund der aktuellen Überschwemmung in einigen Regionen des Landes. „Um die Gefahren beispielsweise von Dengue-Fieber, Malaria, Japanischer Enzephalitis und Durchfallerkrankungen weitgehend zu reduzieren, sollten insbesondere die Möglichkeiten des Mückenschutzes und der Hygienevorsorge individuell besprochen werden“, sagt PD Dr. Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter des Fachinstituts.

Die klimatischen Bedingungen fördern im Moment besonders stark die Vermehrung von Mücken und damit steigt die Gefahr, in Vietnam durch einen Stich infiziert zu werden. Selbst nach der Regenzeit ist mit einem erhöhten Übertragungsrisiko zu rechnen. Insbesondere die Zahlen der an Dengue-Fieber Erkrankten sind mit über 56.000 Fällen im Vergleich zu den Vorjahren landesweit überdurchschnittlich hoch. Saigon meldet beispielsweise eine Zunahme von 60% gegenüber dem gleichen Zeitraum in 2007. Da es gegen Dengue-Fieber keine Impfung gibt, ist der Schutz vor dem Mückenstich besonders wichtig. Dabei ist die Kombination von verschiedenen Maßnahmen besonders effektiv: U.a. sollte man auf unbekleidete Hautstellen ein spezielles Mückenabwehrmittel (Repellent) auftragen, möglichst helle Kleidung tragen, da sie auf Insekten weniger anziehend wirkt als dunkle, und besonders darauf achten, dass Schlafstätten mückenfrei sind.

Adressen von reisemedizinisch qualifizierten Ärzten und weitere Informationen zur Reise-Gesundheitsvorsorge veröffentlicht das Centrum für Reisemedizin auf seinen Internetseiten www.crm.de und www.travelmed.de.





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