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Vielflieger diskutieren überzogene Personenkontrollen an Flughäfen

Der Erfahrungsbericht eines Reisenden mit der reißerischen Überschrift „Sexuelle Belästigung durch Sicherheitspersonal“ löst in einem Forum für Vielflieger eine Diskussion aus. Ankommend in Frankfurt befand ein Flugast einerseits den Flughafenmitarbeiter als eher unsympathisch und andererseits die Kontrolle für sehr fragwürdig.

Andere Fluggäste haben ähnliche Erfahrungen gemacht wobei das Verständnis für derlei Maßnahmen überwiegt und bei den meisten der Grundsatz vorherrscht: Alles für die Sicherheit!
Sexuelle Übergriffe sieht die Mehrheit dabei nicht.

Man muss den Mitarbeiter im Sicherheitsbereich, der mit der Kontrolle beauftragt ist nicht mögen – der ein oder andere „Abtaster“ wird sich bei so manchem Reisenden auch so seine Gedanken machen – ihm aber das Ausleben irgendwelcher Neigungen zu unterstellen scheint überzogen.

Wenn es „Piept“ hat der Mitarbeiter die Pflicht, das anschlagen des Alarms zu ergründen. Macht er es nicht, handelt er fahrlässig.
In der Tat scheint aber zur Zeit ein erhöhtes Kontrollbedürfnis vorhanden zu sein. Die Überprüfung der Fluggäste gestaltet sich als eher Intensiv. Das mag nun mehrere Gründe haben. Zum einen kann eine interne Anweisung auf Grund eines Hinweises unabhängig welcher Art nicht ausgeschlossen werden. Zum anderen können Überprüfungen des Sicherheitsbereich Mängel, zum Beispiel in Form von nicht ausreichenden Kontrollen, aufgedeckt haben, die nun zu genaueren Überprüfungen führen. Das sich der Reisende dadurch teilweise belästigt fühlt, insbesondere wenn ihm der Sicherheitsmitarbeiter unsympathisch erscheint, ist ärgerlich aber kaum zu vermeiden.
Im großen und ganzen sind die Maßnahmen zum Schutz der Fluggäste angemessen.
Nachzulesen im: Vielfliegerforum

Um die Sicherheitskontrolle für beide Seiten so unproblematisch wie möglich zu gestalten kann der Fluggast vorsorgen:
Alles was im Flugzeug nicht gebraucht wird, sollte in den Koffer der aufgegeben wird.
Bei der Sicherheitskontrolle sollte der Reisende sämtliche Gegenstände ins Handgepäck geben und auf das Laufband legen. Auch der Gürtel bzw. die Hosenträger so sie den Metallklammern haben lassen sich als mögliche Alarmgeber ausschalten in dem sie abgelegt werden. Schuhe mit Metalleinlagen oder Kappen können auf das Laufband gelegt werden, was an den amerikanischen Flughäfen eh fast die Regel ist. Ketten und Ringe wie auch die Uhr sollten abgenommen werden, möchte man die Leibesvisitation vermeiden. Letztendlich weiß der Passagier selbst am besten, was sich noch an Gegenständen an seinem Körper befindet.
So vorbereitet wird der Alarm in der Sicherheitsschleuse ausbleiben und eine weitergehende Überprüfung des Reisenden nicht notwendig.

Sollte es dennoch zu einem Kontakt kommen, der dem Fluggast unangenehm ist – weil zu Intim oder schmerzhaft – ist ein Hinweis angebracht, bei dem natürlich der Ton die Musik macht.

Quelle: www.eturbonews.de





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