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Vereinigung Cockpit ruft wieder zu Streiks auf

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) ruft ihre Mitglieder wieder zu neuen Streiks auf. Der nächste Ausstand ist diesmal für zwei Tage angekündigt. Am kommenden Dienstag, den 29. November, sollen zwischen 00.01 und 23.59 Uhr alle Kurzstreckenflüge bestreikt werden. Am darauffolgenden Mittwoch, den 30. November, sollen alle Lufthansa-Flüge in der Zeit von 00.01 bis 23.59 Uhr bestreikt werden. Betroffen sind die Flüge ab Deutschland.

Die Lufthansa-Vertreter sind sehr enttäuscht, dass die VC das Gespräch nicht fortsetzen wollte, sondern nun wieder den Weg der Eskalation geht und zu weiteren Streiks aufruft. Die VC hat auf Forderungen beharrt, die weit über das hinausgehen, was zum Beispiel andere Berufsgruppen verlangt haben. Das ist nicht akzeptabel.

Lufthansa arbeitet umgehend an einem Sonderflugplan für Dienstag und Mittwoch. Bisher sind an den vier vergangenen Streiktagen insgesamt mehr als 345.000 Passagiere von 2.755 Flugausfällen betroffen. Die Group Airlines Eurowings, Germanwings, SWISS, Austrian Airlines, Air Dolomiti und Brussels Airlines werden nicht bestreikt. Auch die Piloten der Lufthansa Cargo sind nicht zu diesem Streik aufgerufen worden. Flüge von und nach Deutschland, die von Group Airlines durchgeführt werden, finden planmäßig statt.

Lufthansa bittet alle Kunden, sich vor der Anreise zum Flughafen vorsorglich auf LH.com über den Status ihres Fluges zu informieren. Außerdem informiert Lufthansa alle Fluggäste, die ihre Kontaktdaten im Kundenprofil hinterlegt haben, per E-Mail oder SMS über etwaige Streichungen. Zudem können sich Kunden in Deutschland unter der kostenfreien Service-Hotline unter 0800 850 60 70 informieren.
Quelle: Lufthansa

Die Gewerkschaftsvertretung der Piloten bezeichnet das neue Angebot der Lufthansa als „alter Wein in neuen Schläuchen“.
Das sieht nicht nach einer zeitnahen Einigung aus. Geschäftsreisende sollten sich für die nächsten Tage weiterhin auf Flugausfälle bei der Lufthansa einstellen.
Die Gewerkschaft informiert in der Regel 24 Stunden vor Streikbeginn über ihre Vorgehensweise.





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