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Veranstalter müssen 2003 mit geringeren Budgets haushalten.

Mittagsimbiss statt Buffet, Workshops statt Events

Der Trend zu kurzen Veranstaltungen hielt 2003 an: Die Welcome-Tagungshotels registrierten durchschnittlich 1,8 Tage Verweildauer je Veranstaltungsgast. Zudem hat die sauerländische Hotelgruppe einen leichten Gästerückgang je Veranstaltung beobachtet. Diese Zahlen stützen Untersuchungen des GCB German Convention Bureau e.V. (Frankfurt / Main). Das GCB hat in seiner Studie zu Volumen und Struktur des deutschen Tagungs- und Kongressmarktes errechnet: Bundesweit dauern 45 Prozent aller Veranstaltungen maximal einen Tag. Nur etwa jede sechste Veranstaltung erstreckt sich über drei und mehr Tage.
„Wir haben festgestellt, dass Veranstalter nach wie vor sparen müssen“, meint Hans-Günter Felser, Verkaufsleiter Deutschland der Welcome Hotels. Besonders bei der Hotelkategorie, den Rahmenprogrammen und Verpflegung setzen sie den Rotstift an. Die bis vor kurzem selbstverständliche Vollpension wird seltener gebucht. Hier ersetzen Mittagsimbisse die Buffets und Wasserflaschen die Säfte und Limonaden auf den Tagungstischen. „Mit den Imbissen werden auch Pausenzeiten reduziert“, berichtet Hand-Günter Felser. Darin zeige sich, dass Veranstalter und Unternehmen generell mehr Tagungseffizienz erwarten und der Lerntransfer hoch im Kurs steht.

Stadtführungen statt aufwändige Event-Freizeit
Deutlich reduzierten Veranstalter 2003 ihre Rahmenprogramme. Aufwändig geplante Event-Bausteine werden bei Tagungen, Seminaren und Workshops immer seltener. Die Freizeit nach getaner Arbeit wirkt daran gemessen bescheidener. Hans-Günter Felser: „Führungen beispielsweise durch Stadtgeschichte oder markante Sehenswürdigkeiten werden vermehrt nachgefragt.“ Das fordere Kompetenz und Phantasie der Hotels, diese Rahmenprogramme zu einem Erlebnis für Veranstaltungsgäste zu machen.

Buchung von Seminarräumen und Medien bleibt konstant
Generell wird derzeit in den Tagungshotels „mehr gearbeitet“. Derweil reine Event-Veranstaltungen selten gebucht werden, verzeichnen die Welcome-Tagungsberater vermehrte Nachfrage nach Workshops und Klausurmeetings. Die Zahl klassischer Besprechungen, Seminare und Tagungen ist im Vergleich zu 2002 und 2001 nahezu gleich geblieben.
Indes, nur die wenigsten Veranstalter sparen bei den wesentlichen Voraussetzungen für Arbeiten, Kommunikation und Lernen in Tagungshotels. Die Zahl gebuchter Seminarräume und Medien je Veranstaltung ist gemessen an den Vorjahren konstant geblieben. Allein kurz benutzte Gruppenarbeitsräume werden gelegentlich durch kostenfreie Sitzecken in Hotelbistros und Lobbies ersetzt. Stark ausgebildet hat sich nach Einschätzung von Welcome Hotels das Qualitätsbewusstsein der Veranstalter: Fast schon obligatorisch ist, dass sie nach der Veranstaltung ihre Teilnehmer über das Hotel befragen und auch davon weitere Buchungen abhängig machen.

Weitere Informationen unter der Servicenummer 01802 – welcome (9352663) oder unter (02902) 88 11 90 sowie www.welcome-hotels.com und www.tagungserfolge.de .





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