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VDR-Hoteltag in Frankfurt ausgebucht

Während Unternehmen die Kosten für Flugreisen gründlich unter die Lupe nehmen, entziehen sich die Ausgaben für Übernachtungen oftmals genauerer Kontrolle. Dabei summieren sich diese zum zweitgrößten Bereich im Reisebudget, nur noch übertroffen von den Kosten für Flugtickets. Das wurde auf dem „1. VDR-Hoteltag: Hoteleinkauf – Strategie oder Zufall“ deutlich, den der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. am 8. Juli in Frankfurt/Main durchführte. Über 70 Travel Manager aus Unternehmen aller Größenordnungen nahmen an der Fachveranstaltung teil und formulierten konkrete Lösungsmöglichkeiten für ihre Firmen. Gefordert waren Rezepte, die dafür sorgen, dass die Qualität stimmt, das Budget geschont wird und Buchungswege effektiv genutzt werden.

So wurden elektronische Reservierungssysteme kritisch verglichen, wirksame Strategien zur Preisreduzierung diskutiert und Tipps über Vertragsverhandlungen ausgetauscht. Ein VDR-Expertenkreis präsentierte zudem einen innovativen Leitfaden, um den Hoteleinkauf intelligent und effizient zu organisieren.

Einig waren sich die Reisekostenverantwortlichen darüber, dass die Einsparpotenziale im komplexen Kostenblock „Übernachtungen“ erheblich sind. Deswegen wird der VDR seine Aktivitäten hierzu noch in diesem Jahr intensivieren. „Von den nutzwertorientierten Veranstaltungen sollen auch Nichtmitglieder profitieren“, betonte Michael Kirnberger, Präsident des VDR und Travel Manager der Merck KGaA. „Der Erfolg dieser Pilotveranstaltung bestärkt uns in der Erkenntnis, dass der VDR einen wachsenden Know-how-Bedarf decken muss. Insbesondere auch der Mittelstand kann mit wenig Aufwand deutlich Kosten reduzieren, ohne Qualitätseinbußen hinzunehmen.“





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