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VCD gibt Tipps für Pendler und Reisende

Die Lokführergewerkschaft GDL hat für heute (14.11.2007) Streiks im Güterverkehr und ab morgen auch im gesamten Personenverkehr angekündigt. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weist drauf hin, dass in der Folge mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf Deutschlands Straßen gerechnet werden muss und die Staugefahr ansteigt. Aus diesem Grund empfiehlt der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub vor allem Berufspendlern, Fahrgemeinschaften zu bilden oder wenn möglich auf den örtlichen nicht bestreikten Öffentlichen Nahverkehr umzusteigen.

Wer seine Reisepläne in den nächsten Tagen nicht verschieben kann, sollte sich laut VCD zunächst im Internet (www.bahn.de/aktuell) oder kostenlos per Telefon (08000 996633) bei der Bahn erkundigen, ob seine gewünschte Verbindung im Rahmen des Ersatzfahrplans angeboten wird. Ist dies nicht der Fall oder muss mit erheblichen Verzögerungen gerechnet werden, empfiehlt der VCD, sich bei den Mitfahrzentralen nach Plätzen zu erkundigen oder selbst Mitfahrgelegenheiten anzubieten. In bestimmten Regionen können Fahrten mit privaten Bahnen (www.veolia-verkehr.de, www.arriva-deutschland.de) oder Fernbussen (www.berlinienbus.de, www.ab9euro.de) eine mögliche Alternative sein.

Alle, die bereits ein Ticket bei der Deutschen Bahn AG gekauft haben und die Reise aufgrund des Streiks nicht antreten, können sich diese Fahrkarten nach Angaben des VCD von der Deutschen Bahn zurückerstatten lassen. Dies trifft auch für im Normalfall nicht erstattbare Tickets mit Zugbindung zu.

Im Falle einer Verspätung, durch die ein Anschluss verpasst wird, hat der Fahrgast laut geltender Rechtslage folgende Möglichkeiten:

·auf Weiterfahrt verzichten, gebührenfreie Erstattung des Fahrpreises für die nicht durchfahrene Strecke

·auf Weiterfahrt verzichten, kostenlos mit dem nächsten Zug zum Abgangsbahnhof zurückkehren

·einen anderen Zug nehmen, die Deutsche Bahn hebt im Streik-Fall die Zugbindung auf, wodurch auch ein höherwertiger Zug genutzt werden kann

Der VCD empfiehlt Verbraucherinnen und Verbrauchern, sich den Zugausfall beziehungsweise eine Verspätung von der Deutschen Bahn bestätigen zu lassen und eventuelle Entschädigungen zeitnah einzufordern. Sollte es im Falle von Fernverkehrsfahrten dabei Probleme geben, können sich Betroffene kostenlos an die Schlichtungsstelle Mobilität beim VCD wenden ( www.schlichtungsstelle-mobilitaet.org).





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