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US-Milliardär Blawatnik steigt bei Air Berlin aus

Der russischstämmige US-Milliardär Leonard
Blawatnik hat sich von seiner Beteiligung an der deutschen
Fluggesellschaft Air Berlin getrennt. Blawatnik habe 18,94 Prozent,
die er über seine Beteiligungsgesellschaften gehalten habe, verkauft,
teilte Air Berlin am Donnerstag mit.

Damit hat sich der bisher größte Hauptinvestor offenbar wieder
komplett von seiner erst im Mai 2008 erworbenen Beteiligung an
Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft getrennt. Laut der
Internetseite von Air Berlin hatte Blawatnik am 31. Dezember 2008
noch einen Anteil von 18,94 Prozent der Stimmrechte gehalten. Wer die
Aktien von Blawatnik nun erworben hat und zu welchem Preis, blieb am
Donnerstag zunächst unklar. Air Berlin wollte auf Anfrage keine
Angaben machen.

Air Berlin hatte beim Einstieg des neuen Großaktionärs im Mai noch
betont, bei Blawatnik handele es sich «um einen über jeden Zweifel
erhabenen Investor», der offensichtlich Interesse an einem
langfristigen Engagement habe. Warum der Industrielle wieder bei Air
Berlin ausgestiegen ist, blieb offen. Blawatnik ist Eigentümer des
weltweit drittgrößten Petrochemiekonzerns Lyondell Basell. Dieser
hatte am Dienstag für seine US-Tochter Insolvenz anmelden müssen.

ddp.djn/nas/rab





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