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Umweltprämie auch beim Fahrzeug-Leasing nutzen

Wer bis Ende des Jahres seinen alten Diesel gegen ein umweltfreundlicheres Fahrzeug eintauscht, erhält bei den großen Autokonzernen teils kräftige Rabatte bis zu 10.000 Euro, erklärt die auf Mobilienleasing ausgerichtete abcfinance mit Sitz in Köln. Wer direkt auf Hybrid- oder Elektro-Antrieb umsteigt, bekommt noch einen staatlichen Umweltbonus oben drauf. Was viele Unternehmer, Handwerker und Gewerbetreibende nicht wissen: Diese Rabatte können auch beim Leasing von Firmen- und Nutzfahrzeugen voll abgezogen werden und die Raten drücken.

Firmenwagen zu leasen ist beliebt, unter anderem wegen der steuerlichen Vorteile. Wer Fahrzeuge fahren aber nicht kaufen möchte, kann trotzdem von den Rabatten profitieren, die die meisten der großen Autohersteller für den Tausch alter Dieselfahrzeuge gegen umweltfreundlichere Neuwagen anbieten. Denn sowohl die Umweltprämien genannten Kaufanreize der Hersteller als auch der Umweltbonus des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) – 1.500 Euro für ein Neufahrzeug mit Hybrid-, 2.000 Euro für einen Elektro-Antrieb – können bei der Leasingfinanzierung voll abgezogen werden. Das bedeutet: Durch den reduzierten Bruttokaufpreis fallen auch die Raten entsprechend niedriger aus.

Bedingungen für die Umweltprämie
Um die Prämien nutzen zu können, müssen allerdings diverse Kriterien erfüllt sein: So betrifft das Tauschangebot zum Beispiel nur Diesel-PKW mit den Schadstoffklassen 1 bis 4. Einschränkungen gelten für Fahrzeuge, die nach einem gewissen Datum zugelassen wurden. Überdies muss der alte Wagen mindestens sechs Monate auf den Halter zugelassen sein. Wichtig: Das alte Dieselfahrzeug muss zertifiziert verschrottet werden. Dies kann grundsätzlich der Händler übernehmen oder der Kunde.

Zudem bieten die Hersteller meist nicht alle Neuwagen-Modelle zum Tausch, doch es stehen viele klassische Firmenwagen auf der Angebotsliste, zum Teil auch Nutzfahrzeuge. Eindeutig gibt es das bisher nur bei Volkswagen – bis zu 10.000 Euro für Transporter und Kastenwagen. Dieses Angebot gilt für gewerbliche Käufer aber nur, wenn sie weniger als zehn Fahrzeuge pro Jahr anschaffen.

Prämien drücken die Leasing-Raten
Ein Rechenbeispiel von abcfinance zeigt, wie sich die Umweltprämie beim Leasing eines Audi A4 TFSI (Benziner, 150 PS) auswirken kann. Eingetauscht beziehungsweise verschrottet werden soll beispielsweise ein Dieselfahrzeug mit Abgasnorm Euro 4. Der neue Audi erfüllt Abgasnorm Euro 6 und hat einen Listenpreis von 34.150 Euro. Davon gehen ab: 8.500 Euro Umweltprämie sowie ein möglicher Händlerrabatt in Höhe von 10 Prozent, also 3.415 Euro. Eine BAFA-Förderung gibt es für den Benziner nicht.

Es bleibt eine Finanzierungssumme von 22.235 Euro, 11.915 Euro wurden gespart. Bei einer Anzahlung von 5.000 Euro würde der Gewerbetreibende über eine Laufzeit von 48 Monaten und bei einem errechneten Restwert von 15.900 Euro eine monatliche Leasingrate von 69 Euro zahlen. Diese Kalkulation ist allerdings von individuellen Kennzahlen abhängig.

Grundsätzlich gilt: Wer seinen alten Firmen-Diesel verschrotten und die Umweltprämien nutzen will, sollte prüfen, ob sich auch eine Leasingfinanzierung rechnet. Die Rabatte werden immer vom Bruttokaufpreis des Neuwagens abgezogen. Weitere Nachlässe sind möglich und Sache des Autohändlers. Wobei man über den Sinn und Unsinn der Umweltprämie streiten kann.
Quelle: www.abcfinance.de





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