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Umbau der Abflugbereiche C und D im Terminal 1

Verbesserter Service und mehr Transparenz für Fluggäste

Das Terminal 1 des Münchner Flughafens, in dem in diesem Jahr rund neun Millionen Passagiere von insgesamt 80 Luftverkehrsgesellschaften abgefertigt werden, soll den Reisenden in Zukunft noch mehr Transparenz und Servicequalität bieten. Heute begannen die Umbaumaßnahmen in den Abflugbereichen C und D, die für die geplante Neugestaltung der großen Sammelwarteräume erforderlich sind. In der Hauptbauphase werden zunächst die in der Mitte der Wartezonen positionierten Fahrstühle und Treppenhäuser, die zu dem eine Ebene höher liegenden Transfergang führen, abgebaut und an das südliche bzw. nördliche Warteraumende verlagert. Die dadurch frei werdenden Flächen im Zentrum der Wartebereiche sollen vor allem der Gastronomie und dem Einzelhandel zugute kommen.

Die beiden derzeit dezentral positionierten Gastronomieeinheiten werden künftig zu einer Einheit zusammengefasst und an einem zentral gelegenen Standort in der Mitte des Warteraumes angesiedelt. Die Passagiere haben hier künftig auch die Möglichkeit, vor dem Abflug noch eine warme Mahlzeit zu sich zu nehmen. Überdies wird ein großzügigeres Sitzplatzangebot entlang der Glasfassade zur Verfügung stehen, so dass die wartenden Passagiere von hier aus den Rollverkehr der Flugzeuge auf dem Vorfeld verfolgen können. Darüber hinaus werden die Kapazitäten im Sanitärbereich in den Abflugbereichen C und D deutlich erweitert.

Diese Baumaßnahmen werden Anfang November 2004 abgeschlossen sein. Die für die Passagierabfertigung wesentlichen Einrichtungen stehen damit rechtzeitig zu den ab dem 4. November 2004 einsetzenden Winterdrehkreuzverbindungen der Luftfahrtgesellschaften Hapag Lloyd und LTU zur Verfügung. Die Servicequalität im Terminal 1 wird dadurch spürbar verbessert.

Im nachfolgenden Bauabschnitt werden die durch die Gastronomieverlagerung frei werdenden Flächen für den Ausbau des Einzelhandelsangebotes genutzt. Das Warenangebot der Läden wird erweitert und zielgruppenspezifisch ausgerichtet. So wird der Duty Free Shop neu positioniert und vergrößert. Ein Modegeschäft mit renommierten Marken wie Boss, Lacoste und Tommy Hilfiger und ein vergrößertes Reisebedarfsgeschäft mit einem erweitertem Sortiment an Zeitungen und Zeitschriften sowie Souvenirs runden das Angebot ab.

Diese späteren, den Passagierprozess nicht wesentlich tangierenden Umbauten, sollen Mitte Februar 2005 abgeschlossen sein. Für das Jahr 2005 ist anschließend die Umgestaltung der Wartebereiche A und B vorgesehen.

Im Zuge der Baumaßnahme werden auch Flächen für die Integration der hundertprozentigen Gepäckkontrolle geschaffen, die in einem weiteren Bauabschnitt im nächsten Jahr integriert werden sollen. Damit kann diese seit dem 1. Januar 2003 vom Gesetzgeber vorgeschriebene obligatorische Kontrolle des Reisegepäcks künftig auch im Terminal 1 platzsparend umgesetzt werden. Im Terminal 2 konnte die Integration der hundertprozentigen Gepäckkontrolle bereits bei der Planung und Realisierung der Gepäckförderanlage berücksichtigt werden.

Die im Terminal 1 freigewordenen Flächen wurden nach der Inbetriebnahme des neuen Terminals für eine neue Aufteilung der Fluggesellschaften genutzt. So werden im Bereich A vorwiegend Flüge im innerdeutschen Verkehr und Schengenverkehr betreut, während der Bereich B vor allem für den mit erhöhten Sicherheitsanforderungen verbundenen Reiseverkehr nach Großbritannien und die USA genutzt wird. Im Bereich C konzentriert sich der sogenannte Non-Schengen-Verkehr und im Bereich D wird ein Großteil des europäischen Schengenverkehrs abgefertigt.

Durch die systematische Weiterentwicklung der Terminalinfrastruktur, die in enger Abstimmung mit den hier ansässigen Luftverkehrsgesellschaften erfolgt, können Transparenz und Passagierkomfort in den Wartebereichen spürbar erhöht werden. Dadurch wird das Leistungsprofil des Terminals 1, das sich dank seiner modularen Konzeption besonders gut für die Abwicklung unterschiedlicher Verkehre eignet, weiter geschärft.





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