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UFO gibt sich doch gesprächsbereit

UFO ist nach wie vor gesprächsbereit in der aktuellen Auseinandersetzung mit Eurowings.
Nach den außerordentlich gravierenden Auswirkungen des Streiks der vergangenen Woche war die Gewerkschaft des Kabinenpersonals der Meinung, dass es keiner zusätzlichen Streiks bedarf, um zu demonstrieren, dass die Kollegen hinter der Vorgehensweise der UFO stehen.

Daher gab es am gestrigen Sonntag auf Initiative der UFO einen weiteren Gesprächstermin, um weitere Streiks abwenden zu können.“Das Gespräch verlief unerwartet schwierig, da wir uns der Forderung gegenübersahen, nach dem Streik von unseren Forderungen abzurücken“, zeigte sich Nicoley Baublies, Tarifvorstand der UFO verwundert.

„Wir haben uns dennoch auf den Vorschlag des Managements eingelassen, über eine Schlichtung zu sprechen. Im Verlauf des Abends gab es nach mehreren Unterbrechungen und internen Rücksprachen seitens des Managements nicht einmal mehr ein Bekenntnis zu den selbst unterbreiteten Vorschlägen bzgl. möglicher Schlichter und der formellen Vorgehensweise in der Anbahnung eines solchen Prozesses. Ganz zum Schluss haben wir dem Geschäftsführer dann angeboten, mit unseren Gremien zu beraten und auf schriftlichem Wege einen Lösungsvorschlag zu übermitteln“, so Uwe Hien, UFO Tarifexperte, weiter.

„Wir waren daher sehr erstaunt, dass wenige Minuten nachdem wir uns getrennt hatten, bereits eine Pressemitteilung versandt wurde, in der EW konstatierte, UFO habe kein Interesse an einer Lösung und hätte alle Vorschläge abgelehnt. Diese Fehlinformation hat dazu geführt, dass UFO nun die Notbremse gezogen hat. Wenn ein Management in einer Situation, in der eine Deeskalation angeboten wird, so offensichtlich Öl ins Feuer gießt, müssen wir einsehen, dass das Problem in diesem Kreis nicht gelöst werden kann“, ergänzt Baublies
Quelle: Unabhängige Flugbegleiter Organisation UFO e.V.





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